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weltwärts Freiwilligenjahr in der Fahrradentwicklung

Cycling out of Poverty ist eine soziale Organisation in Uganda, die Fahrräder u. A. für die ärztlichen Versorgung und für Kinder mit langen Schulwegen bereitstellt. Als weltwärts-Freiwilliger werde ich bei CooP ab August 2019 für ein Jahr aktiv sein.

Kay Jürgens von artefact gGmbHNachricht schreiben

Millionen Menschen leben in den ländlichen Gebieten Ugandas - weit entfernt von Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen. Obwohl regionales Gesundheitspersonal eingestzt wird, ist eine schnelle und gute medizinische Versorgung nicht unbedingt gegeben. Dies liegt u. a. daran, dass nicht viele günstige Transportmittel zur Verfügung stehen, mit denen die Menschen auf dem Land erreicht werden können. Cycling out of Poverty Uganda (CooP) setzt mit einer ihrer Initiativen an diesem Problem an und finanziert Fahrräder für Personen im ärztlichen Dienst.

Ab August 2019 werde ich CooP für ein Jahr im Rahmen eines Freiwilligendienstes des weltwärts-Programmes unterstützen. Hierzu möchte ich im Folgenden kurz meine Einsatzstelle CooP in Uganda, meine Entsendeorganisation artefact in Deutschland und mich selbst vorstellen.

Die gemeinnützige Organisation CooP Uganda leitet verschiedene soziale Projekte; neben der oben beschriebenen Initiative werden z.B. auch Fahrräder an Schulkinder gebracht, die den tlw. über 10km langen Schulweg ansonsten täglich zu Fuß zurücklegen. Mit lediglich 95€ wird ein solches Fahrrad bereits vollständig finanziert.
Außerdem baut die Organisation Rollstühle, von denen einige per Handpedalen angetrieben werden (siehe Projektbild). Für 2019 plant CooP die Entwicklung einer Wasserpumpe, die mithilfe eines üblichen Fahrrads angetrieben werden soll.

Die artefact gGmbH in Glücksburg ist meine Entsendeorganisation. Mit dem staatlichen weltwärts-Programm schickt artefact jedes Jahr Freiwillige nach Ostafrika in ausgewählte Einsatzstellen, die den Ansprüchen der Organisationsphilosophie gerecht werden. Neben dem Aspekt des sozialen Engagements fordert artefact ebenso einen Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung und einen technisches Fokus der Partnerorganisation.

Mein Name ist Kay. Nach der Schule habe ich 2014 bereits ein Freiwilligenjahr als Schulbegleiter leisten dürfen, welches mein Leben nachhaltig prägte. Während meines kürzlich abgeschlossenen Maschinenbaustudiums stellte sich schnell heraus, dass ich mein technisches Interesse mit sozialem Engagement vereinen möchte. Kombiniert mit meiner Affinität zu Fahrrädern und meiner Neugier gegenüber mir neuen Orten, Menschen und Abläufen waren die Grundpfeiler für einen Freiwilligendienst in Afrika gesetzt. Bei CooP werde ich insbesondere an dem Projekt der Wasserpumpe mitarbeiten. Ich freue mich bereits sehr auf die vielen neuen Erfahrungen, die ich machen werde und anschließend teilen kann.
 
Freiwilligendienste sind eine hervorragende Möglichkeit, den Nord-Süd-Austausch zu fördern und mehr über ferne Kulturen zu lernen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übernimmt im Rahmen des weltwärts-Programmes 75% der entstehenden Kosten. In Kooperation mit artefact kümmere ich mich um das Aufbringen der übrigen 25%. Diese entsprechen 200€ pro Monat. Daher möchte ich um Eure Unterstützung bitten! Ich freue mich über jede einzelne Spende und bin neben der finanziellen Mithilfe auch über jede Form der moralischen Unterstützung dankbar! :)