Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Kinderrechte vor Abschiebung - Unterstützung für abgeschobenen Familien

Wir möchten zwei abgeschobene tschetschenische Mütter und deren Kinder in ihren Rechtsverfahren zur Rückkehr und vor Ort unterstützen, sowie den Aufenthalt für die 2 von der Ausländerbehörde zurückgelassenen Töchter in Deutschland sicherstellen.

Nabil Abo Nasser von Geflüchteten Netzwerk Cottbus e.V. Nachricht schreiben

 Unterstützt zwei tschetschenische Mütter und ihre Kinder nach ihrer Abschiebung dabei, für Gerechtigkeit zu sorgen! Helft uns, den Aufenthalt für die von der Ausländerbehörde ohne ihre Eltern in Deutschland zurückgelassenen zwei Töchter zu sichern! 

Brandenburg setzt massiv auf die Abschiebung von tschetschenischen Familien in die Russische Föderation um jeden Preis und unter Missachtung der Kinderrechtskonvention sowie des Rückführungserlasses, der festschreibt, dass der Schutz der Familieneinheit und die Rechte der Kinder zu wahren sind! 

Die Ausländerbehörde Cottbus holte am Donnerstagmorgen, 06.06.2019,  einen 14-jährigen Jugendlichen in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung und schob ihn zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinem Bruder nach 6 Jahre Leben in Cottbus ab. Der Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis für den Jungen war erst am Tag zuvor abgelehnt worden. Die Familie hatte keine Gelegenheit, mit ihrem Anwalt zu sprechen und weitere rechtliche Möglichkeiten zu prüfen. Zuvor war ein Kind der Familie in Deutschland an Krebs verstorben. Der Junge lebte auf eigenen Wunsch seit zwei Monaten in einer Jugendwohngruppe. 

Spremberg: Am gleichen Tag fand eine weitere Abschiebung in Spremberg statt, im Zuge derer eine zehnköpfige Familie getrennt wurde. Zwei Töchter, 13 und 15 Jahre alt, waren nicht zu Hause als die Polizei kam. Mutter, Vater und die weiteren Geschwister wurden dennoch abgeschoben und die beiden minderjährigen Mädchen wurden ohne Betreuung alleine zurückgelassen. Eine Familientrennung im Zuge der Abschiebung ist laut Brandenburger Erlass klar rechtswidrig: 

Offensichtlich wollte die Behörde hier das Signal aussenden, man werde Abschiebungen um jeden Preis durchsetzen, und sich dabei sogar über den Schutz von Kindern und Familie hinwegsetzen. Der Staat hat die Pflicht, das Kindeswohl und die Rechte von Kindern primär zu beachten, das gibt nicht zuletzt die Kinderrechtskonvention vor. Bei Abschiebungen aber scheint das offenbar nicht zu gelten. 

Wir möchten den tschetschenischen Frauen ermöglichen weiter in Deutschland anwaltlich vertreten zu werden und um eine Rückkehr zu kämpfen! Der 14-jährige Junge aus Cottbus hat die Hälfte seines Lebens in Deutschland gelebt! Wir möchten erreichen, dass er wieder zurückkehren kann. 
Die beiden 13- und 15-jährigen Mädchen aus Spremberg benötigen eine anwaltliche Vertretung, da sie unbedingt in Deutschland bleiben möchten! Wir möchten, dass die Mutter mit ihren zurückgelassenen Töchtern und den anderen Kindern wieder in Deutschland zusammenkommt! 

Ein kleiner Teil der Unterstützung wird bereits durch private Spender*innen oder Rechtshilfefonds gedeckt. Für alles Weitere brauchen wir Eure Hilfe! 

In dem Fall, dass wir die Gerichtsverfahren gewinnen und die Kosten für den Rechtsanwalt erstattet werden, oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, werden die nicht benötigten Spendengelder für einen anderen satzungsgemäßen gemeinnützigen Zweck von unserer Organisation eingesetzt.