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Alltagssicherung für Kinder in Kameruns Krisengebiet Bamenda

Während der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Kamerun wird es immer schwerer, das tägliche Leben der Kinder im Kinderheim GEH zu finanzieren. Selbst die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Essen, Waschen und Gesundheit sind gefährdet!

Rebekka D. von Förderverein GEH e.V.Nachricht schreiben

Wie in unserem anderen Projekt bereits beschrieben, herrschen in Kamerun derzeit bürgerkriegsähnliche Zustände (mehr zur politischen Situation findet ihr hier). Ein normales Alltagsleben ist nicht möglich, Nahrungsmittel werden immer teurer und viele Alltagsgegenstände wie Zahnbürsten, Hygieneartikel und ähnliches sind teilweise nur noch schwer erhältlich, da Bamenda vom Rest Kameruns sowie Nigeria zunehmend abgeschnitten wird.
Die vom Heim bewirtschaftete "Farm" ist derzeit nicht erreichbar, da die wenige Kilometer dauernde Fahrt dorthin zu gefährlich ist - Rebellen belagern die Straßen. Die Nahrungsmittel, die rund um das Heim angebaut wurden (z.B. Mais, Bananen, Yams und Obst) wurden zum größten Teil durch starke Stürme der vergangenen Wochen kaputt gemacht. Das "Hühnerhaus" auf dem Grundstück wurde durch den Sturm ebenfalls zerstört.
Dadurch wird die Ernährungssituation im Heim prekär, jeder Tag ist "ein Kampf" darum, alle 48 Kinder (sowie die etwa 12 Erwachsenen, die im Haushalt und mit den Kindern helfen und/oder als Geflüchtete im Heim untergekommen sind) satt zu bekommen. Die Kinder können derzeit nicht immer mit dem Auto zur Schule gebracht werden, da das Auto repariert werden muss. Daher fallen Transportkosten an, da der Schulweg zu Fuß zu weit und insbesondere zu gefährlich ist zur Zeit.
34 Kinder gehen derzeit zur Schule, 6 Kinder auf die Universität, die restlichen 8 Kinder sind entweder im Säuglings- und Kleinkindalter oder haben einen Schulabschluss, konnten aber aus Kostengründen (und politischen Gründen) noch keine Ausbildung beginnen. Sie helfen tagsüber im Heim und betreuen die kleinsten Kinder.
Strom ist nur selten verfügbar, wird von den Stromanbietern dennoch abgerechnet und zusätzlich fallen weitere hohe, laufende Kosten im Alltag an: Hygieneartikel, Seife zum Kleider waschen/abwaschen/duschen, Medikamente für kranke Kinder (u.a. HIV positive Kinder benötigen regelmäßige Medikation), Schulgebühren, Gebrauchsgegenstände, ... 

Die Bedarfe, die hier aufgeführt sind, werden laufend neu eingestellt und stellen Beispiele der Alltagssituation dar. Es handelt sich hierbei um laufende Kosten, die jeden Tag im Heim anfallen.
Sobald also genügend Geld zusammen ist, wird direkt nach Kamerun überwiesen und das Geld für die am dringendsten benötigten Bedarfe eingesetzt. 
Du kannst Dir also einen Bedarf raussuchen, für den Du spenden möchtest, Du kannst aber auch einfach den an erster Stelle aufgeführten Bedarf nehmen, da wir letztlich sowieso die Priorisierung den Verantwortlichen vor Ort überlassen. Da laufend aber alles benötigt wird, was bei den Bedarfen aufgeführt wird, kannst Du Dir sicher sein, dass das Geld direkt bei den Kindern ankommen wird :) 

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