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„Schutzraum für Kinder im Wartebereich des Ankunftszentrum Fallingbostel –

In Kooperation mit der LAB Niedersachsen arbeiten wir im Ankunftszentrum Fallingbostel mit geflüchteten Kindern und wenden dort unser Konzept „Malen im Klappatelier“ als Offenes Atelier und Schutzraum an. Hier können sie wieder wieder Kinder sein.

H.Strutz Kunstschule PINX von Kunstschule PINX e.V.Nachricht schreiben

In Zusammenarbeit mit dem Ankunftszentrum für Asylbegehrende der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen betreibt die Kunstschule PINX, seit August 2018 das Angebot „Schutzraum für Kinder im Wartebereich des Ankunftszentrums Fallingbostel – Malen, Gestalten und Kind sein“. 
 
Schutzraum ohne große Worte 
Die geflüchteten Kinder und Jugendlichen im Ankunftszentrum Fallingbostel sind verunsichert, ihre innere und äußere Welt ist durcheinander gebracht. Besonders im Wartebereich des Ankunftszentrums beschäftigt die Eltern Fragen des Interviews und oft ist die gesamte Familie angespannt. Die Eltern sind mit dieser Situation so ausgelastet, dass die Kinder gezwungen sind, ihre neuen Erlebnisse und Erfahrungen allein zu verarbeiten. 
Genau an diesem  Ort des Wartens und Ankommens, das heißt innerhalb der Wartehalle des Ankunftszentrums, bieten wir den Kindern durch unser Angebot einen inneren und äußeren Schutzraum.  Das Klappatelier im Wartebereich des Ankunftszentrums mit dem Angebot des Ausdrucksmalens  bietet die Möglichkeit eines solchen Schutzraumes für die geflüchteten Kinder/Jugendlichen. Innerhalb dieses Schutzraumes können die Kinder und Jugendlichen wieder Kind sein und haben Zeit und die Möglichkeit, ihre eigene Gestaltungswelt entstehen zu lassen und die äußere Welt des Camps als ein Außen zu erleben und können ihren eigenen inneren Bildern begegnen. Das Ausdrucksmalen bedarf keiner Sprache und ist doch eine indirekte Sprachförderung, da sich der Sprache auf spielerische Weise und mit Bildern genähert wird.  
 
Ausdrucksmöglichkeiten 
Beim Ausdrucksmalen im mobilen Klappatelier bekommen ca. 8-10 Kinder und Jugendlichen, bis zu 30-35 Kinder am Tag die Möglichkeit, auf spielerische und kreative Weise einen neuen Zugang zum Leben zu bekommen. Das Ausdrucksmalen gibt gerade Kindern, die unter ihrer Zwangsmigration leiden, die Möglichkeit, ohne Worte ihre Erlebnisse aufzuarbeiten.

Geschützter Raum 
Das Klappatelier als Schutzraum wurde von der Künstlerin Hildegard Strutz entwickelt und ist eine Konstruktion aus mehreren Holzplatten, die nach Belieben in einem Raum aufgebaut werden kann. Der Effekt ist die Entstehung eines neuen, ganz anderen Raumes im Raum. Aus dem Camp-Alltag wird mit Hilfe des Klappateliers ein Kreativ-Raum gebildet, der kulturelle Teilhabe für die Kinder und Jugendlichen ermöglicht, bzw. es werden die Barrieren zur kulturellen Teilhabe minimiert, die bedingt durch die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen und auch bedingt durch die Gegebenheiten im Camp sehr groß sind. 
Das Klappatelier als offenes Atelier bietet die Möglichkeit eines Schutzraumes für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen. Innerhalb dieses Schutzraumes können die Kinder und Jugendlichen wieder Kind sein und ihren eigenen inneren Bildern begegnen. Sie lassen ihre eigene Gestaltungswelt entstehen und erleben die äußere Welt des Camps als ein Außen.