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Bioshield! Eine "grüne Wand" zum Schutz bedrohter Dorfgemeinschaften

Bodenerosion zerstört die Lebensgrundlagen ärmster ländlicher Bevölkerungsgruppen im Nordwesten Indiens. Wir helfen aktiv und vor Ort bei der Bepflanzung und schaffen so gleichzeitig Arbeitsplätze. 17 von 64 km "Bioshield" sind bereits finanziert.

Martin Vogelsang von Social Synergy Deutschland e.V. Nachricht schreiben

"Bioshield"- Mit einer Wand aus Pflanzen die Lebensgrundlagen der Küstenbevölkerung in Gujarat (Indien) retten! 
 
Die Menschen im Jambusar Taluka an der Arabischen See in Nordwestindien haben unter den Folgen von Umweltzerstörung, Schuldknechtschaft (bonded labor) und der Landnahme durch Industriekonzerne zu leiden. Eines unserer zentralen Projekte ist der Schutz der Küstenregion vor Erosion durch den Aufbau einer "grünen Wand". Diese besteht aus mehreren hintereinanderwachsenden Schichten von Pflanzen. Es beginnt an der der See zugewandten Seite mit Mangroven, danach folgen Salavadora (Senfbaum), diverse medizinische und aromatische Pflanzen (Vetiver, Pamarosa, Zitronengräser) und schliesslich Futterpflanzen auf der dem Land zugewandten Seite.  

Ausser dem ökologischen Effekt bringt das Projekt dringend benötigte Arbeit für die Landbevölkerung. 66,4 Kilometer lang ist der Küstenstreifen, an dem VIKAS arbeitet. 17 Kilometer sind bereits angebaut bzw. finanziert. 

Social Synergy Deutschland ist eine gemeinnützige Organisation. Seit sieben Jahren arbeitet unsere Schwesterorganisaton Social Synergy Foundation in Indien mit der NGO "VIKAS - Centre for Development" zusammen. Im Jambusar Taluka (Bharuch District) im Bundesstaat Gujarat helfen wir "Rathods", landlosen Bauern und Fischern bei ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Ungefähr 200.000 Menschen verteilt über 80 Dörfer und Siedlungen leben in der Region Jambusar.  

Die Herausforderungen sind vielfältig:

1.  Der Verlust natürlicher Ressourcen durch starke Erosion, Versalzung der Böden und dem Abbau von Mangrovenwäldern hat starken Einfluss auf die Lebensbedingungen der zumeist sehr armen Küstenbevölkerung.

2. Fortlaufende Dürreperioden (22 in 30 Jahren) haben dazu geführt, dass sich die Menschen auf einfachen Landbau, Tierhaltung und Fischerei mit geringen Einkommensmöglichkeiten konzentrieren. 

3. Niedrige Löhne - 50 % der arbeitenden Bevölkerung sind als Landarbeiter angestellt. Im Durchschnitt gibt es nur 120 Tage Arbeit pro Jahr bei extrem niedriger Bezahlung im Vergleich zu den Mindestlöhnen, welche Regierung des Bundesstaates vorschreibt. 

4. Hohe Pro-Kopf-Verschuldung - Aufgrund sehr geringer Einkünfte mussten die Landarbeiter für Ihr Überleben oft Geld von Grossbauern und Geldverleihern zu Zinssätzen von 10% pro Monat (120% pro Jahr) borgen. Wenn sie ihre Kredite nicht zurückzahlen können, müssen sich die Frauen und Männer der Rathod-Familien als niedrig bezahlte Zwangsarbeiter verpflichten.
 
Wir leiten Ihre Spenden direkt an unsere Kollegen vor Ort weiter. Weitere Infos zu diesem und auch zu anderen Projekten findet ihr auf unserer Website: https://www.sosynergy.org/