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Spenden für das Kinderheim St. Nikolaus in Rumänien

1994 gründete Caritas im Bistum Essen das Kinderheim in Neupetsch (Rumänien). Seither konnten hier über 120 Kindern eine glückliche(re) Kindheit verleben. Das Kinderheim finanziert sich ausschließlich aus Spenden.

Nadine Lashuk von Caritasverband für das Bistum Essen e.V.Nachricht schreiben

"Mit 16 bin ich hier wie in einer richtigen Familie aufgenommen worden. Anni und Radu sind für mich Mami und Tati“. Jetzt steht Katalin wieder im Hof des Kinderheims St. Nikolaus im rumänischen Neupetsch. Katalin ist eines von  über 120 Kindern, das im Kinderheim St. Nikolaus groß gewordenist. Am Wochenende fuhr er  nach Rumänien zurück. Dass hier mal ein bunter, ein lebenswerter Ort entstehen würde, war 1989 fast undenkbar. 
Damals schockierten Bilder aus rumänischen Heimen Deutschland: Kinder vegetierten vor sich hin, in den eigenen Exkrementen liegend, in schmutzigen, muffigen, fauligen und schimmeligen Behausungen, bewacht von Erwachsenen. „So haben wir es damals hier vorgefunden; erinnert sich Rudi Löffelsend, damaliger Leiter der Auslandshilfe der Caritas im Ruhrbistum, an seinen ersten Besuch. Angefangen hatte alles mit den 30 Kindern, die vom rumänischen Staat als „nicht lebenswert“ eingestuft worden waren. Die Caritas hat sich ihrer angenommen, so Radu Miron, der mit seiner Frau Anni einer der ersten Erzieher in St. Nikolaus war. Im Pfarrhaus in Neupetsch entstand das erste Modellkinderheim. Bald darauf konnten weitere Häuser in Neupetsch gekauft und umgebaut werden. Heute besteht St. Nikolaus aus drei Häusern, in denen rund 30 Kinder und Jugendliche in familienähnlichen Strukturen aufwachsen. In einem weiteren Haus in Temesvarwohnen ältere Jugendliche, die in der Zwischenzeit in Ausbildung sind oder studieren.  Alle Häuser haben einen Garten mit Gemüse, Blumen und Hühnern. Im ehemaligen Müllerhaus hat die Caritas eine Wärmestube mit Essensausgabe errichtet. 15 – 20 arme Kinder aus dem Dorf und 30 Seniorinnen und Senioren und arme Menschen aus dem Ort werden hier versorgt. Das neueste Projekt ist ein großes Gewächshaus, in dem Gemüse gezüchtet wird. "Wir konnten es mit Hilfe von Spenden aufbauen, mittlerweile erwirtschaftet es einen bescheidenen Gewinn", so Miron. Dass hier etwa 120 Kinder groß - und die meisten wohl auch glücklich - geworden sind, ist auch Maria Maas zu verdanken. “Ich habe mein Herz hier in Neupetsch an Euch verloren“, sagte Maas sichtlich bewegt. Mitte der 90er Jahre ging sie als Referentin für Kinderhilfe bei der Caritas in den Ruhestand. Eigentlich wollte sie nach ihrer Pensionierung nur für ein paar Monate beim Aufbau von St. Nikolaus helfen. Daraus wurden mehr als dreizehn Jahre. Im alten Pfarrhaus unter dem Dach wohnend begleitete sie den Auf- und Ausbau der Kinderheime. Noch heute ist sie regelmäßig zu Gast - und wirbt in Deutschland weiter um Unterstützung.  Anni Miron bringt es auf den Punkt „Viele Jungen und Mädchen haben in unseren Häusern ein Zuhause gefunden, haben eine Ausbildung gemacht und sind ganz tüchtige Menschen geworden. Für dieses Geschenk sind wir alle dankbar.“ 

Damit den Kindern in Neupetsch auch weiterhin geholfen werden kann, bitten wir um eure Hilfe!

Dieses Projekt wird auch unterstützt über