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Finanziert Operation für Ayaan aus Somalia

Ayaan hat Zuflucht in Deutschland gefunden. Jetzt hat sie nur einen Wunsch: eine Operation, die ihr die Schmerzen nimmt und intakte Genitalien beschert. Denn wie fast alle Mädchen in ihrer Heimat Somalia wurde sie Opfer der Genitalverstümmelung.

Simone S. von SAIDA International e.V.Nachricht schreiben

Ayaan* ist aus Somalia geflohen und hat Zuflucht in Deutschland gefunden. Sie hat sich an SAIDA gewandt, denn seit September 2018 sind wir mit unserer neuen Beratungsstelle für Mädchen und Frauen da, die von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht sind. 
 
Ayaan leidet an den Folgen dieser schweren Gewalt, die ihr in ihrem Heimatland als Kind zugefügt wurde. Klitoris, innere und äußere Labien wurden weggeschnitten und die Wunde bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Seither kann sie nicht normal urinieren und die Menstruation wird zur Qual. Sie wünscht sich, ohne Schmerzen leben zu können und einmal eine normale Sexualität haben zu können.
 
Zur Vorbereitung der dringend notwendigen Operation sind mehrere Arzt-Gespräche nötig. Obwohl Ayaan fleißig Deutsch lernt, reichen ihre Sprachkenntnisse noch nicht aus für die komplizierten medizinischen Erläuterungen. Sie braucht eine Dolmetscherin, die auch für diese intime Problematik sensibilisiert ist. Doch weder Jobcenter noch Sozialamt übernehmen Dolmetscherkosten bei Arztbesuchen für Menschen, die bereits eine Flüchtlingsanerkennung besitzen und sich nicht mehr im Asylverfahren befinden. Und auch Krankenkassen sehen das nicht als eine ihrer Leistungen an.  

Ayaan müsste die Operation nun so lange aufschieben, bis sie das benötigte Geld von den wenigen Sozialleistungen angespart hätte. Das würde für sie bedeuten, weiterhin ein Leben mit ständigen Schmerzen und Beschwerden zu führen. 

Daher bitten wir euch um Mithilfe: Helft Ayaan mit eurer Spende dabei ein selbstbestimmtes Leben zu führen!   

* Name auf Wunsch unserer Klientin geändert, um ihre Privatsphäre zu schützen