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Karsten Wagner 30. September 2020 um 13:32 Uhr
"... Wir hatten keine guten Kenntnisse darüber, welche Medien die Menschen in unserem Land nutzen, um sich überhaupt Informationen zu verschaffen. ..."

Meine persönliche Erfahrung ist:
Alles das, was es in die Radionachrichten schafft (und das nicht nur einmal, sondern auch an Folgetagen/ -wochen... eine gewisse Frequenz ist da einfach wichtig!), wird bestimmt auch von einem Großteil der Eltern, Betroffenen und verantwortungsvollen Zeichnungsberechtigten als "echte Information" wahrgenommen und verfolgt. FB und ähnliche Medien erreichen theoretisch zwar viele Leute, aber gehen mittlerweile so inflationär mit den dort geteilten "Informationen" um, dass diese vermutlich gar nicht mehr als "wichtig" zur Kenntnis genommen werden (was ja auch zu 95% stimmt).
Herr Lippmann, Sie haben es selbst geschrieben, dass an den Ständen ein hoher Identifikationsgrad zu sehen war... an Ständen erreicht man aber offensichtlich nicht so viele Leute, wie man braucht. Bei einem Elternabend in der Schule sieht es da aber schon anders aus - da muss man vor allem hin (ich werde "unsere" Klassenlehrerin das nächste Mal darauf mal ansprechen)! Die Eltern, die die Wichtigkeit erkennen, bekommen bestimmt auch die Großeltern mit ins Boot etc. pp.

P.S.:
Wir brauchen unbedingt mehr naturwissenschaftlich ausgebildete Lehrer - ganz wichtig - wichtiger denn je - super wichtig bei den Herausforderungen der nächsten 20 Jahre!!!
Ein kleiner, persönlicher Schluchzer von mir dazu: 10 von 12 von mir zu betreuenden, ingenieurtechnischen Praktikanten in den letzten 15 Jahren hätte ich persönlich niemals dazu geraten, in diese Richtung zu studieren - die meisten von denen wiederum hielten sich selbst für "ziemlich gut"... verrückte Welt!
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Thomas Lippmann 30. September 2020 um 12:59 Uhr
Dort, wo unsere vielen aktiven Unterstützer*innen auf Straßen und Plätzen stehen und die Menschen direkt ansprechen konnten, habe alle immer wieder die Erfahrung gemacht, dass weit mehr als die Hälfte der Sachsen-Anhalter ohne längeres Zögern bereit war, für das Volksbegehren zu unterschreiben. Diskussionen um "Planwirtschaft" und "SED 2.0" gab es bei Zehntausenden Gesprächen nicht. Schade, dass alter Hass so tief sitzen kann und selbst nach 30 Jahren der Blick auf die heutige Realität verstellt bleibt. Die desaströse Unterrichtsversorgung ist nicht vom Himmel gefallen, sie ist durch gravierende Fehler, die in den letzten 20 Jahren bis heute hier in Sachsen-Anhalt gemacht wurden, entstanden und gegen beständige Mahnungen sehenden Auges in Kauf genommen worden!
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Karsten Wagner 30. September 2020 um 12:54 Uhr
Hallo,
Na gut - gegenseitige Prinzipvorwürfe bringen jetzt wohl auch nichts mehr, denke ich zumindest.
Was ich ursprünglich zum Ausdruck bringen wollte, war mein Erstaunen, nie über diese Initiative vorher auch nur etwas gehört zu haben - diesbzgl. bin ich zwar kein typischer Datenkrake (Asche auf mein Haupt), aber sehr viele Eltern/Mütter von Mitschülern meiner Tochter sind wirklich stets bestens informiert über solcherlei Vorgänge, aber speziell dazu herrscht offensichtlich "gähnende Leere in den Gesichtern" vor. Also haben offensichtlich schon vor dem März 2020 die Veröffentlichungswege für diese Abstimmung nicht wirklich gut funktioniert. Das sollte dann wohl ausgewertet und, sollte so etwas tatsächlich in Vorbereitung sein, für einen neuerlichen Anlauf deutlich optimiert werden.
Denn, auch das ist ganz gewiss ein Fakt, mit dieser Art der Umfrage müsste man eigentlich offene Türen bei Eltern schulpflichtiger Kinder einrennen - Selbstläufer geradezu!!!
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Michael Schulze 30. September 2020 um 12:52 Uhr
Sie wollen es nicht verstehen, oder? Der Gymnasiallehrer für Ethik und Musik nützt Ihnen für die naturwissenschaftlichen Fächer an der Realschule nichts. Wieviele von ihren 200 Referendaren waren dafür tauglich? Das grenzt ja schon an Realitätsverlust. Neben dem planwirtschaftlichen Schlüssel sind Sie also für das Einstellen von ungeeigneten Kräften, welche es bereits im Übermaß gibt? Sollen diese die Kinder dann einfach nur in der Schule beschäftigen, damit die Zeit rum geht?
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Annette Kirstein 30. September 2020 um 12:41 Uhr
Wenn ein Instrument, das unseren Schulkindern einen ausreichenden Betreuungsschlüssel per Gesetz zusichert, als „planwirtschaftliche Quote“ diffamiert wird, muss sich keiner mehr wundern. Noch 2018 wurde über 200 Referendaren kein Angebot vom Land unterbreitet (siehe Magdeburger Volksstimme vom 22.11.2018). Da wäre eine Hochrechnung der Kita- und Grundschul-Jahrgänge doch eine sehr brauchbare Alternative gewesen, um zu sehen, dass die Lehrer künftig dringendst gebraucht werden.

Aber klar, zu warten, bis die Katastrophe da ist, um dann Unterricht zu kürzen und ausfallen zu lassen, weil Lehrer ja nicht vom Himmel fallen (welch eine Erkenntnis!), ist natürlich viel besser!
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Michael Schulze 30. September 2020 um 11:23 Uhr
Einer Realschule im Land könnte es hingegen in Mathe / Physik wirklich helfen, wenn beispielsweise Herr Lippmann seinen Beruf wieder aufnehmen würde, anstatt sich auf bloß politische Reden zu konzentrieren. ^^
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Michael Schulze 30. September 2020 um 11:18 Uhr
Na dann haben Sie ja am Ende wenigstens eine Ausrede dafür, weshalb das unsinnige und in der Sache nicht zielführende Bergehren gescheitert ist. Ich möchte jedoch bestreiten, dass letztlich es an der fehlenden Kenntnis der Zeichnungsberechtigten gelegen hat. Offenbar sieht die Mehrheit der Bevölkerung auch, dass planwirtschaftliche Quoten eben genauso keine Fachkräfte in z.B. Mathe / Physik für die Realschule vom Himmeln fallen lassen. Man könnte in der SED 2.0 ja alternativ fordern, dass mal wieder nur unter bestimmten Bedingungen ein Oberschulabschluss und ein Studium möglich sind. ;) Vielleicht hilft das dem großen Ganzen, wenn auch nicht dem individuell Betroffenen.
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Thomas Lippmann 30. September 2020 um 11:06 Uhr
Wir haben in unserem breit aufgestellten Bündnis mit maßgeblichen Vertretern von Eltern, Lehrkräften, Schülern und Politik seit einem Jahr alles versucht, um breit zu informieren und die hohe Hürde von 163.000 Unterschriften in nur 6 Monaten zu schaffen. Wir alle waren ratlos, weshalb wir selbst in den letzten Tagen an unseren Ständen oder in Versammlungen noch so viele Menschen angesprochen haben, die von dem Volksbegehren nichts wussten. Was die Eltern betrifft, hätten alle Bescheid wissen müssen, denn wir haben bereits Anfang Dezember 2019 an alle Schulelternräte direkt einen Brief geschrieben und darin umfassend informiert und für die Unterstützung geworben. Außerdem haben der Landeselternrat und zumindest ein Teil der Stadt- und Kreiselternräte immer wieder über ihre Kanäle informiert. Offenbar ist vieles in den Schulen "verschwunden" und nicht angekommen - ein schlimmer Befund, mit dem wir nicht rechnen konnten. Es muss dort nachgefragt werden, warum unsere Informationen nicht angekommen sind und warum keine Unterstützung organisiert wurde. Dar´über hinaus haben wir aber u.a. auch mehrere Pressekonferenzen gegeben und massiv über Facebook informiert und geworben. Leider waren die Medienbericht immer etwas dünn ausgefallen. Dennoch ist es nur schwer zu erklären, weshalb diese Informationen an vielen Bürger*innen vorbeigegangen sind. Wir hatten keine guten Kenntnisse darüber, welche Medien die Menschen in unserem Land nutzen, um sich überhaupt Informationen zu verschaffen.
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Karsten Wagner 29. September 2020 um 22:47 Uhr
Entschuldigung Herr Marco T. - ich meinte eigentlich „... die politisch (...) verantwortliche Person...“ - sollte keine charakterliche Wertung sein ;-)
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Karsten Wagner 29. September 2020 um 22:40 Uhr
Hallo,
Interessanterweise bin ich als Vater einer mittlerweile fast 9 Jährigen tatsächlich der Meinung, dass mindestens die Landesbildungspolitik die letzten 15 Jahre im Tiefschlaf verbracht haben muss, bei den Mankos, die vor allem im letzten halben Jahr zu Tage getreten sind - die derzeit dafür politisch (und offensichtlich viel zu hoch bezahlte!) Verantwortliche macht dazu auch ein denkbar schlechtes Bild.
Trotzdem - wenn ich heute (29.09.20) als quasi direkt Betroffener zum allerersten Mal überhaupt von einem solchen Bündnis und dessen Scheitern höre, ist doch offensichtlich Vieles in der Informationsphase dazu komplett falsch angegangen worden und schief gelaufen, oder sehe ich das falsch?
„Land der Verschläfer...“ - fällt mir dazu spontan ein.
Viele Grüße und Toi-Toi-Toi allen Eltern der Kinder, die das deutsche Bildungssystem genießen dürfen! Vielleicht ist der Ansatz eines zentralisierten Systems aller Unkenrufe zum Trotz doch nun endlich mal überlegenswert? Die Vorteile würden die Nachteile bei Weitem aufwiegen!
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Matthias Rose 21. Juni 2020 um 12:19 Uhr

Viele Sammler waren schon vor dem Lockdown sehr aktiv und sind es inzwischen wieder. Immer wieder ist aber zu erleben, dass selbst Eltern von Schulkindern und Lehrer von diesem Volksbegehren noch nichts gehört haben.

Ein wichtiger Punkt: Die Schreiben, die per Post an die Schulelternräte geschickt wurden, sind auf dem Weg dorthin „verloren gegangen“ – zumindest kamen laut Stichprobe mehr als 2/3 der Briefe dort nicht an oder wurden von den Schulen nicht weitergegeben.

Umso mehr brauchen wir nun für die letzten Wochen Kampagnen, die die Leute informieren und zur Sammlung animieren.

Allein an den allgemein bildenden Schulen im Land haben wir ca. 200.000 SchülerInnen. Wenn jede/r vierte davon ein Elternteil hat, was auch nur 5 Unterschriften sammelt und abschickt, hätten wir mehr Unterschriften als nötig.

Noch können wir es schaffen!
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Thomas Lippmann 12. Mai 2019 um 15:42 Uhr
Das Fehlen konkreter Personalschlüssel im Schulgesetz ist der Anfang aller Probleme in der Lehrkräfteversorgung. Dadurch gibt es keine Klarheit über die notwendige Ausbildung neuer Lehrkräfte und keine Klarheit über die Kosten im Landeshaushalt. Die mit dem Volksbegehren angestrebte Änderung des Schulgesetzes ist somit die notwendige Voraussetzung, um die Probleme überhaupt auf längere Sicht dauerhaft lösen zu können. Es entbindet natürlich nicht davon, alle die anderen hier in den Kommentaren bereist angesprochenen Schritte zu gehen - Attraktivität des Berufes steigern und frühzeitig dafür werben, das Verwaltungshandeln ändern, Stolpersteine auf dem Weg ins Studium (NC), über das Referendariat bis zur Einstellung in den Schuldienst beseitigen etc. Nur kann man das alles nicht durch ein Volksbegehren verändern. Gegenstand eines Volksbegehrens muss immer die Änderung eines Gesetzes - in unserem Fall die Änderung des Schulgesetzes - sein. Alles andere, nämlich die Umsetzung der Gesetze, ist Aufgabe der Politik und der Verwaltung, die daran zu messen ist. In unserem Kinderfördergesetz (KiFöG) ist es für alle eine Selbstverständlichkeit, dass nicht nur qualitativ beschrieben wird, was in den Einrichtungen geleistet werden soll, sondern auch durch differenzierte Personalschlüssel festgelegt wird, von wem diese Aufgaben erledigt werden sollen. Eine solche Regelung als Grundlage für die Personalplanung fehlt bisher im Schulgesetz, worin die entscheidende Ursache für den ganzen Ärger mit der Unterrichtsversorgung zu suchen ist. Insofern wundert es etwas, wenn gegen eine solche schulgesetzliche Regelung von Personalschlüsseln durch ein Volksbegehren so polemisch gewettert wird. Was im KiFöG als richtig und notwendig angesehen wird, kann im Schulgesetz nicht falsch und unnötig sein. Im Gegenteil, es ist höchste Zeit, im Schulgesetz die gleichen Voraussetzungen zu schaffen. Welcher Weg am erfolgversprechendsten ist, um zu den erforderlichen ca. 200.000 Unterschriften für das Volksbegehren zu kommen, darüber wird im Bündnis sehr intensiv diskutiert. Es werden am Ende ganz verschieden Formen der Unterschriftensammlung parallel verfolgt werden, aber zum "Nulltarif" ist keine davon zu haben. Selbstverständlich werden dabei auch alle Möglichkeiten der elektronischen Verbreitung genutzt werden, aber das allein wird nicht ausreichen. Jeder, der mithelfen will, ist gern bei uns im Bündnis gesehen, jeder der mit uns diskutieren will, ebenfalls. Polemisieren allerdings hilft niemandem - nicht dem Volksbegehren in seinen Zielen und nicht den Kindern in unseren Schulen für ein besseres Bildungsangebot.
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Michael Schulze 11. Mai 2019 um 23:28 Uhr
Herr Schallschmidt,

gegen ein Volksbegehren an sich ist ja überhaupt nichts einzuwenden, darum geht es hier schlichtweg garnicht. Hier soll nur Geld für Info-Schreiben (sprich Papier / Porto) an Schule / Kitas gesammelt werden. Da kann man schon die Frage stellen warum das nicht auch elektronisch und damit ohne einen solchen Kostenansatz geht. Ferner bleibt es dabei, dass Statistiken keine Schüler unterrichten! Es fehlen schlichtweg Bewerbern für gewollt zu besetzende Stellen. Die Quote ist daher juristischer Blödsinn. Was soll die Konsequenz einer Unterschreitung sein? Eine Legitimation zum Nörgeln? Außerdem ist Lehrer schon nicht gleich Lehrer. Viele Fachlehrer gibt es im Überfluss, während Naturwissenschaftler fehlen. Was soll da die Quote bringen? Die Bindung an Schülerzahlen ist außerdem Gefährlich für ländliche Regionen. Und nochmal: was macht die Verwaltung denn nun genau falsch und wie macht sie es dann am besten besser. Die Initiative hier beschränkt sich vielmehr auf Meckern ohne gelieferte Lösungsansätze. Diese Sache scheint mir mehr ein Selbstzweck zu sein. Man möchte halt irgendwas machen. Keiner von Ihnen sagt, was die Verwaltung / Politik hier konkret anders machen muss. Vielleicht möchte ja einer von Ihnen als Quereinsteiger helfen ?!

Und Herr Schwarzfeld,
diese Werbung wäre in der Tat ein Ansatz. Dafür benötigen sie mich aber nicht. In der Initiative gibt es ja genug Leute. Ich finde das Thema wichtig, aber mir würde die Zeit dafür fehlen. Hier scheint es aber eine Menge Leute mit solchen Kapazitäten zu geben. Da wären sie sinnvoller investiert. Weder der Politiker, noch der Verwaltungsbeamte kann sich fehlende Lehrer aus den Rippen schneiden, da können Sie noch so sehr Sturm laufen. Insbesondere die Linke geht hiermit nur populistisch auf Stimmenfang, obwohl man es besser weiß/wissen möchte. Die hier geplante Reklame verschwendet nur Geld der Spender und letztlich Papier. Herr Schwarzfeld, weder bin ich irgendwie gefrustet noch beschränke ich mich aufs Meckern. Ich kann nur nicht zusehen, wenn so ein Unsinn verbreitet wird. Und ich finde es schade, wenn wirklich engagierten Leuten damit eine Hoffnung verkauft wird, die offenkundig nicht begründet sein kann. Es geht auch nicht um ehrenamtliche Computerkurse. Man stört sich am Unterrichtsausfall, was hilft das also dabei? Auch steigert es keine Unterrichtsqualität oder gestaltet einen Unterricht, der durch Digitalisierung zukunftsfiter macht. Man kann das hier gesammelte Geld schlichtweg deutlich sinnvoller einsetzen. Da nützt der Spam an Kitas/Schulen nichts.
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Thomas Schallschmidt 11. Mai 2019 um 22:21 Uhr
Eine im Gesetz verankerte Quote ist der Schlüssel dafür, dass nicht immer wieder die Lehrerstundenzuweisung für die Schulen abgeändert werden kann und damit u.a. die Statistik geschönt wird. Eine Quote verpflichtet unsere Politiker nicht immer nur im Wahlkampf von besserer Bildung zu sprechen.
Ein Volksbegehren ist gelebte Demokratie aber die Durchführung ist neben der Organisation auch kostenintensiv. Jeder Euro ist hier gut angelegt.
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Jens-Peter Schwarzfeld 11. Mai 2019 um 18:46 Uhr
Wer, wenn nicht Sie Herr Schulze? Wenn keiner anfängt ...

Sie scheinen sich doch für das Thema zu interessieren, sonst wären Se nicht hier. Kommen Sie mit mir mit, durch die Schulen tingeln um für den Lehrerberuf zu werben?

Falls nicht:
Wenn Sie, Herr Schulze, nichts tun wollen, warum verschwenden Sie an dieser Stelle Ihre Zeit und Ihre Energie? Um zu meckern, Frust abzubauen? Auch da gibt es durchaus bessere Möglichkeiten für.

Achso. So etwas ähnliches wie Sie vorschlagen tue ich bereits. Ehrenamtlich habe ich viel mit Kindern zu tun, die Hilfe am PC benötigen, sich für ihre Umwelt interessieren u. ä.

Wie geschrieben, falls Sie etwas anderes tun möchten als negative Kommentare abzulassen, Sie haben sehr viele Möglichkeiten sich zu engagieren.
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Michael Schulze 11. Mai 2019 um 16:57 Uhr
Wie soll sich denn Ihrer Meinung nach die Verwaltung mehr engagieren? Das ist doch auch nur eine Phrase. Wo lassen die Verwaltungsmitarbeiter Ihrer Meinung nach genau was schleifen und was würden Sie besser machen. Vielleicht sollten Sie dort lieber Ratschläge erteilen, auch das bringt mehr als die völlig untaugliche Quote.
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Michael Schulze 11. Mai 2019 um 16:53 Uhr
Weshalb ist es denn an mir, hier etwas zu tun? Was hat meine Tätigkeit mit Sinn und Unsinn dieses „Projektes“ zutun? Ihr diesbezüglicher Kommentar hat mit der Debatte nicht das geringste zu tun. Herr Schwarzfeld, Sie könnten ja durch Schulen touren und bei angehenden Abiturienten für den Lehrerberuf werben. ;) Das würde schon beim ersten Mal deutlich mehr bringen als diese Initiative hier.

Auch kann man kommunalpolitisch den Lehrerberuf für Absolventen ganz konkret in Sachsen-Anhalt attraktiver machen, durch attraktivere Orte und intakte Schulgebäude z.B. Da könnte auch die Linke mehr beitragen, als mit der Beteiligung hier.

Sie, Herr Schwarzenfeld, könnten hier oder an anderer Stelle auch Gelder für eine Digitalisierungsoffensive sammeln. Privat gestiftete Tabletts für den Unterricht würden mehr zum Bildungserfolg beitragen als die hier begehrte Kopfquote im Gesetz. Letztere ist nichts als Augenwischerei und populistischer Unsinn.
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Annette Kirstein 11. Mai 2019 um 16:42 Uhr
Mit einem solchen Gesetz wäre die Verwaltung verpflichtet, sich stärker zu engagieren.
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Jens-Peter Schwarzfeld 11. Mai 2019 um 16:28 Uhr
Was genau unternehmen Sie Herr Schulze? Bisher lese ich bei Ihnen nur von inkompeten Organisatoren und wie es Ihrer Ansicht nach nicht geht. Also was tun Sie?
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Michael Schulze 11. Mai 2019 um 15:42 Uhr
Also wenn es schon an der Bewerbung scheitert, sollte man von dem Beruf auch die Finger lassen. Wie soll so jemand Kindern eine gewisse Selbständigkeit vermitteln. Man kann sich gut und gerne für eine Attraktivitätssteigerung einsetzen und Anreize für Studienanfänger setzen. Aber leere Gesetzeshülsen bringen nicht einen Lehrer mehr in die Schulen. Der Mangel ist überall bekannt, da muss keiner mehr Geld für sammeln / verschwenden.
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Anke Jäger 11. Mai 2019 um 15:16 Uhr
Darum spende ich für dieses Projekt:

Das Bündnis hat 2017/2018 bereits bewiesen, dass man mit gemeinsamen Handeln etwas bewegen kann.

Zum ersten Schritt - der Einsicht des Mangels - wurde die Verwaltung gezwungen.

Die aktiven Helfer investieren viel Zeit und Ihre Arbeitskraft.

SIE und ICH können dazu beitragen Ihnen das erforderliche Material zu verschaffen,
um den zweiten Schritt- die gesetzlich festgesetzte Besserung - genauso erfolgreich einzufordern.

... und wenn es soweit ist:
Unterschreiben nicht vergessen!!!
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Annette Kirstein 07. Mai 2019 um 21:12 Uhr
Lieber Herr Schulze.
Der landesweite Pädagogenmangel verschwindet aber auch nicht dadurch, dass die Soll-Zahlen an Lehrern immer weiter nach unten verschoben werden, nur damit nicht sofort auffällt, wie weit wir von einer guten Unterrichtsversorgung bereits entfernt sind.
Eine feste, gesetzlich verankerte, vernünftige Lehrer-Schüler-Relation motiviert die Verwaltung zu besseren Lösungen.
Solange (angehende) Lehrer mit ihrer Bewerbung an dem benutzerunfreundlichen Online-Portal scheitern, gibt es noch viel Verbesserungspotential in Sachsen-Anhalt. Auch Absolventenzahlen kann man erhöhen. Bspw. bildet die Uni MD seit letztem Wintersemester wieder einige Lehrer für allgemeinbildende Schulen aus!
Spenden Sie für ein erfolgreiches Volksbegehren und verfolgen Sie mit, welche Lösungen für ein unlösbar geglaubtes Problem auf einmal möglich werden!
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Michael Schulze 26. April 2019 um 19:25 Uhr
So ein Blödsinn! Wenn bereits ausgeschriebene Stellen mangels vorhandener Fachkräften (auch Quereinsteiger) schon nicht besetzt werden können, bringt eine bloße Quote aus dem Gesetzt auch nicht das geringste. Dies übrigens auch nicht für Absolventenzahlen. Man beweist hier unmissverständlich, dass man keine Ahnung hat und geht einzig populistisch auf Stimmenfang. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
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