Schule für blinde Kinder in der Sahara

Ein Hilfsprojekt von „Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur“ (D. Evers) in Tindouf, Algerien (Flüchtlingslager Laayún), Algerien

100 % finanziert

D. Evers (verantwortlich)

D. Evers
Eine kleine Schule für blinde Kinder im saharauischen Flüchtlingslager Al-Aiun in der algerischen Sahara:

Hier versuchen zwei Lehrer und ein Schuldirektor blinden Kindern trotz den äußerst behindertenunfreundlichen Umständen eine Chance auf eine Zukunft zu geben.
Unterstützt werden sie von einem Fahrer, der die Kinder täglich zur Schule fährt und nach dem Unterricht wieder nach Hause. Alleine geht das nicht, auf Grund der unwegsamen Wüstenpfade durch das Flüchtlingscamp.

Die Kinder werden hier so gut es geht betreut. Der Lehrplan ist von einer normalen Schule übernommen, um den Absolventen die gleichen Möglichkeiten zu bieten.
Viel Wert wird auch auf Integration gelegt. Nach dem vormittäglichen Unterricht werden die Kinder in die „normalen“ Schulen gefahren, um dort Anschluss zu finden und einen Weg in ihre Gesellschaft.

Die Schule besteht aus zwei kleinen Unterrichtsräumen, einem Büro und einer kleinen Teeküche (unabdingbar in der saharauischen Kultur).

Es mangelt zumeist an einfachen Dingen, wie Benzin für den Fahrdienst der Kinder. Auch gibt es keine Braille-Hilfen, wie tastbare Landkarten etc.. Ohne diese Dinge ist das Lernen für blinde Kinder jedoch kaum zu beweltigen. Es gibt nur eine Braille-Maschine, die sich alle Schüler teilen müssen. Auch das Gebäude selbst ist längst baufällig und muss dringend saniert werden.

Das Ziel ist es behinderten Kindern in einer völlig behindertenunfreundlichen Welt eine Chance auf eine Zukunft zu geben!

Weiter informieren:

Ort: Tindouf, Algerien (Flüchtlingslager Laayún), Algerien

Weiterlesen

Informationen zum Projekt:

Fragen an D. Evers (verantwortlich):

Fragen & Antworten werden geladen …