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Spendenaktion für Arktis-Bildungsprojekt

An kaum einem Ort der Erde ist der Klimawandel so spürbar, wie in der Arktis. Dieser Lebensraum erscheint Schülern und Studenten aus Deutschland unendlich weit weg. Wir ermöglichen Jugendlichen aus Deutschland authentische Erlebnisse vor Ort.

Jan B. von Deutsche Waldjugend LV Hamburg e.V.Nachricht schreiben

 
Das Projekt ist in vier Phasen angelegt, die ersten zwei Phasen sind als Pilotphase zu sehen, die folgenden zwei als kontinuierlich fortschreibbare Phasen

Phase 1: 2018 (abgeschlossen)
Es bewerben sich Schüler und Studenten aus Deutschland auf das Projekt. 

Phase 2: 2018/19  (abgeschlossen) 
Die bis zu 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen nach Kiruna, Schweden.
Dort finden täglich Workshops zu unterschiedlichen Themen statt, wie etwa „Industrie“, „Klimawandel“, „High-Tech-Industrie“, „sanfter Tourismus“ etc. . Begleitend dazu werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit örtlichen Institutionen (Stadtverwaltung, Tourismusorganisationen, Firmen, Organisation der Sami) Kontakt aufnehmen, um zum Einen kulturellen Austausch zu pflegen, zum Anderen Vereinbarungen für Phase 4 des Projektes zu treffen, um einer größeren Gruppe im Jahr 2020 ein ebenso spannendes und lehrreiches Arktis-Erlebnis zu ermöglichen. Hierzu sollen dann auch Angebote erarbeitet werden, die eben gerade nicht dem „normalen“ Touristen zugänglich sind, wie etwa ein Get-together mit samischen Jugendlichen, eine Führung durch die schwedische Station der Polarforschung o.ä.

Phase 3: 2019/20
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nun wieder in Deutschland. Ihre Aufgabe ist nun zweierlei: Zum Einen sollen sie in ihren Kontexten (Verein, Schule, …) Vorträge über das Erfahrene und Erlebte halten. Hierbei sollen natürlich Klimawandel, Naturschutz etc. eine große Rolle spielen. Hierdurch und durch die selbstgemachten, authentischen Bilder, werden bereits viele andere Jugendliche deutlicher angesprochen, als das der Fall wäre, wenn es professionelle „Katalogbilder“ wären. Auch sind die Fragestellungen in einem persönlichen Kontext oftmals direkter und werden authentischer beantwortet. Gleichzeitig sollen die Jugendlichen über ihre sozialen Medien (Instagram, Facebook) möglichst viel zu den Themen der Reise posten und so ebenfalls Awareness für das Thema erzielen.

Phase 4: 2020/21
Einer Folgegeneration soll das Erlebnis Arktis ermöglicht werden. Die Jugendlichen aus Phase 1 sind nun ihrerseits „Arktis-Coaches“ und sind in der Lage in einem organisierten Rahmen Kleingruppen zu führen. Diese sollen natürlich entsprechend Phase 1 vorbereitet werden.
Waren es in Phase 2 noch bis zu sieben Jugendliche, so sollen in Phase 4 jeweils zwei Jugendliche als Team eine eigene Gruppe in der Arktis „führen“ und ihnen ihren ganz persönlichen Einblick geben. Das Erlebnis Arktis kann beim zweiten Durchgang also z.B. wie folgt ausssehen:
2 Organisatoren
4 Jugendliche aus Phase 2, die in zwei zweier-Gruppen eine Gruppe führen
12 Jugendliche die neu hinzugekommen sind und in zwei Gruppen an dem Projekt teilnehmen.

Finanzierung
Die Finanzierung soll durch Mitwirkung der Teilnehmer über Spenden, Fördermittel etc. eingeworben werden. Die Teilnehmer tragen die Anreisekosten.