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Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen!

In Guatemala setzt sich action medeor für Frauen und Mädchen ein, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Linda M. von Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.Nachricht schreiben

Gewalt ist in Guatemala allgegenwärtig. Dies betrifft insbesondere Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Allein im Jahr 2015 registrierte die guatemaltekische Generalstaatsanwaltschaft landesweit 58.000 Anzeigen zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen, etwa 10.000 davon Fälle von sexualisierter Gewalt. 

Es gibt kaum Hilfsangebote und Anlaufstellen für die Betroffenen. Viele sind sich über ihre Rechte auf ein Leben frei von Gewalt häufig gar nicht bewusst. Das muss sich ändern! 

Gemeinsam mit zwei lokalen Partnerorganisationen hat action medeor es sich zum Ziel gesetzt, die Situation der Frauen und Mädchen in Guatemala zu verbessern. Das heißt: 

  • Die Normalisierung von Gewalt muss bekämpft werden! 
  • Betroffene Frauen und Mädchen müssen zu Hilfsangeboten informiert werden. 
  • Menschen müssen zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen sensibilisiert werden. 

All dies soll mithilfe einer regionalen Sensibilisierungskampagne erreicht werden: 

  • Selbsthilfegruppen und Netzwerke für betroffene Frauen werden gestärkt und ausgebaut. 
  • Mit Männern und Jungen wird gezielt am Thema gewaltfreie Männlichkeit gearbeitet. 
  • Um eine breite Masse an Menschen zu erreichen, werden thematische Radio- und Fernsehspots ausgestrahlt. 
  • Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Netzwerken und öffentlichen Behörden aus dem Gesundheits- und Justizsektor nehmen an Fortbildungen zum Thema Gewaltprävention und –intervention teil. 

Folgen von Gewalt beeinträchtigen die physische und psychische Gesundheit von Mädchen und Frauen enorm. Sie führt häufig zur Traumatisierung und sozialen Stigmatisierung, wirkt sich negativ auf die Ausübung von Ausbildung und Beruf aus und zerstört das Selbstbewusstsein. Das muss verhindert werden!