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Interviews mit Zeitzeug*innen des Holocaust - Zuhören. Geschichten retten.

Wir interviewen Zeitzeug*innen des Holocaust - hören ihnen zu, dokumentieren ihre Geschichten, erzählen sie weiter. Wir retten sie vor dem Vergessen. Doch es wird nicht mehr lange Überlebende geben. Darum müssen wir die Geschichten jetzt festhalten.

L. Hartmann von HEIMATSUCHER e.V.Nachricht schreiben

Die Zeit ist unser Feind.

Vor 74 Jahren wurde Auschwitz befreit. Es gibt nur noch wenige Überlebende, die uns ihre Geschichte des Holocaust erzählen können, ihre ganz individuellen Erfahrungen.

Wir wollen die noch lebenden Zeitzeug*innen treffen, ihnen zuhören, wenn sie uns ihre Geschichte erzählen und diese anschließend dokumentieren, um sie vor dem Vergessen zu retten. Dabei ist uns wichtig, nicht nur von ihrer Geschichte während des Holocaust zu hören, sondern auch vom Leben der Zeitzeug*innen davor und danach. Wir fragen sie, was ihr Lieblingsspielzeug war, wann sie ihre erste große Liebe trafen. Uns interessiert, was die Überlebenden machten, nachdem sie ihre Heimat verloren haben und wie sie es schafften, mit diesem Trauma umzugehen.

Wir wollen den Zeitzeug*innen zuhören und ihnen zeigen, dass ihre Geschichten nicht vergessen werden. Janika Raisch, Leitung des Teams Zeitzeug*innen, sprach bereits mit einigen Zeitzeug*innen und verdeutlicht die Relevanz dieser Gespräche: »Für die Überlebenden ist es bedeutsam, dass ihnen jemand zuhört. Für sie ist es sehr emotional zu sehen, dass ihre Lebensgeschichte von uns als Zweitzeug*innen an junge Menschen weitergetragen wird. Wir übernehmen aktiv die Verantwortung und Aufgabe für die Zeitzeug*innen weiter zu erinnern, so dass die Überlebensgeschichten nicht vergessen werden.« Wie das Treffen aussieht, zeigt unser Video: https://www.youtube.com/watch?v=svLCNN8BlA8 

Deshalb ist es so wichtig, jetzt Interviews zu führen. Noch leben Zeitzeug*innen und können ihre Geschichte erzählen. Doch uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Solange es noch möglich ist, wollen wir Geschichten vor dem Vergessen retten. 

Die Spendensumme pro Interview umfasst insbesondere Kosten für die Organisation und Koordination eines neuen Interviews, für die Fahrtkosten und Übernachtung der interviewführenden Personen und eines*einer Fotografin sowie für ein Geschenk für den*die Zeitzeug*in. 

Interview 1: Margot Friedländer (Berlin)
Interview 2: Tamar Dreifuss (Köln)
Interview 3: Herta Goldman (Israel)
Interview 4: Zeitzeugin (Israel) *Name wird nicht genannt
Interview 5: Peter Finkelgruen (Köln)
Interview 6: Wir dürfen mit Hermine Liska (geb. 1930 in St. Walburgen/Görtschitztal, Kärnten, Österreich) sprechen.