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Figuren-Theater-Inszenierung "WAND | LUNG"

Zwei Menschen auf einer geteilten Bühne trauen sich nicht, zueinander Kontakt aufzunehmen, weil sie glauben, durch eine undurchbrechbare Mauer voneinander getrennt zu sein. Sie entwickeln Misstrauen und Hass zueinander, bis die imaginäre Mauer fällt.

A. Vancl von Initiative für Ökologie und Lebenskultur e.V.Nachricht schreiben

Das Thema der Inszenierung "WAND | LUNG" zwischen Tanz-, Material- und Figurentheater ist das Machtinstrument Angst

https://www.youtube.com/watch?v=E02ek5Fr3sg

IDEE:

In einen mittig durch einen Strich geteilten Raum platzieren wir zwei „Versuchspersonen“. Sie haben die komplette Bewegungsfreiheit mit zwei Ausnahmen: sie dürfen den Raum nicht verlassen und die sie voneinander trennende Linie nicht überqueren. Nicht mit dem Fuß, nicht mit der Hand, nicht mit dem Blick. Was hinter dem Strich ist, dürfen sie nicht sehen und nicht wissen. 
 
Neben den zwei Darstellern gibt es einen dritten Akteur: das „automatisierte intelligente System“, das für „Ordnung“ und „Sicherheit“ sorgend die Angst der Spieler kultiviert, indem es sie bestraft, wenn sie gegen die Regeln zu verstoßen versuchen. Ähnlich wie bei den Pawlows Hunden wird ihr Verhalten mit akustischen Signalen und Lichteffekten korrigiert. 
 
Die Individuen werden durch das „intelligente System“ erzogen und ihre Raumwahrnehmung geschult: Jede Annäherung an den Trennstrich sei strafbar, die Welt drüben, jenseits des Striches, die man nicht sehen darf, von der aber ständig Schritte und Geräusche registriert werden, sei suspekt. Aus dem Unwissen werden Misstrauen, Aversion und Hass, der immer bedrohlichere Züge annimmt, bis die imaginäre Mauer fällt und die zwei Menschen einander entdecken.

FORM:

Im körperlichen Ausdruck und Tanz entdecken die Spieler ihre Sprache. In der Absurdität der Missbegegnung suchen wir Choreographien, Rhythmen und Musikalität. Wir erarbeiten Bewegungssequenzen, die ritualisiert werden. Diese Rituale werden gebrochen, zerrissen, grotesk vertanzt, um das Entstehen von Unsicherheit und Aggression gegenüber dem Fremden zu verkörpern. 
 
In ihrem Drang nach einem vermeintlichen Schutz vor einer nicht existierenden Wand zerstören die Versuchsbürger ihre eigentliche Umgebung, um ihre Ängste mithilfe des durch die Zerstörung gewonnenen Materials zu visualisieren. Mithilfe des Materials erschaffen sie die eigene kleine Weltbühne samt Kulissen, Puppen und Requisiten, um sie dann wieder zu zerstören.

AKTEURE:

Von und mit: Alexej und Aleš Vancl (Theater FIGURO)
Regie: Anne-Kathrin Klatt
Musik: Dietrich Eichmann
 
FINANZIERUNG: 
 
Dieses Projekt wird bereits vom Kulturkreis Erzgebirge-Mittelsachsen, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und den Städten Freiberg, Döbeln und Roßwein unterstützt. Aus diesen Geldern werden die Honorare, die Versicherungen und die Reisekosten bezahlt. Trotzdem fehlen uns für die Realisierung des Projekts 3.000 EUR:
 
  • 1.000 EUR Material
  • 2.000 EUR Theatermiete

ÜBRIGENS:

Die geplante Premiere ist 21.04.2019 im Mittelsächsischen Theater Döbeln

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