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Ermögliche einen Erholungsurlaub für "Tschernobylkinder"

Die Elterninitiative Tschernobylkinder Wardenburg e.V ermöglicht Kindern einen Erholungsurlaub in Gastfamilien. Um möglichst vielen Kindern diese Erholung zu ermöglichen suchen wir ständig nach Spendern um die Reisekosten decken zu können

s. friedritz von Tschernobylkinder Wardenburg e.VNachricht schreiben

 
*Wir, die Elterninitiative Tschernobylkinder Wardenburg e.V, ermöglichen seit 25 Jahren Kindern einen Erholungsurlaub in Gastfamilien.
Um Jahr für Jahr möglichst vielen Kindern diese Erholung zu ermöglichen suchen wir ständig nach Spendern um die Reisekosten decken zu können.
Auch Gastfamilien werden immer dringend gesucht.
Interessierte können sich jederzeit gerne bei uns melden - Wir freuen uns über jede noch so kleine Unterstützung!*


 
Auf dem Gebiet der heutigen Ukraine explodierte am 26. April 1986 der vierte Block der sowjetischen Atomanlage "Lenin". Eine gewaltige Menge Radioaktivität wurde freigesetzt. In ganz Europa fiel verseuchter Regen vom Himmel. Doch am schlimmsten waren die Menschen betroffen, die in der Nähe von Tschernobyl lebten. Hunderte starben, andere leiden noch heute.


Eine große Menge Radioaktivität kann die Zellen im menschlichen Körper verändern oder zerstören. Wer die so genannte "Strahlenkrankheit" bekommt, stirbt manchmal nach wenigen Tagen oder Wochen. Es kann jedoch auch Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis verstrahlte Menschen an Krebs erkranken und sterben.


Krebs, Missbildungen und Fehlgeburten
Nach dem Unfall wurde der zerstörte Reaktor ummantelt. Trotzdem entweicht noch immer Radioaktivität.
Nach dem Unfall wurde der zerstörte Reaktor ummantelt. Trotzdem entweicht noch immer Radioaktivität. (Quelle: U.S. Nuclear Regulatory Commission)
In den Gebieten, die nach dem GAU die meiste Strahlung abbekommen haben, erkrankten in den darauf folgenden Jahren immer mehr Kinder an Schilddrüsen- und Blutkrebs. Es kommen auch heute noch viele behinderte und missgebildete Kinder auf die Welt, die Zahl der Fehlgeburten liegt weit über dem Durchschnitt. Genaue Zahlen sind allerdings nicht bekannt. Wissenschaftler und Ärzte streiten sich darüber, wie viele Opfer die Katastrophe bislang gefordert hat und noch in Zukunft fordern wird. Denn es ist davon auszugehen, dass auch noch in vielen Jahrzehnten Menschen an den Folgen des Reaktorunfall sterben werden.


Sogar Kinder, die die Katastrophe gar nicht selbst miterlebt haben, können krank werden. Denn die radioaktive Belastung ist zwar etwas schwächer geworden, aber sie ist noch immer vorhanden. Radioaktivität baut sich nur sehr langsam ab. Außerdem erben manche Kinder Krankheiten von ihren Eltern, da deren Erbgut durch die Radioaktivität beschädigt wurde. Verschiedene Organisationen sammeln deshalb immer noch Spenden, um Kinder aus den betroffenen Regionen in Ferienlager oder Kurkliniken zu schicken.