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FACE TO FACE - Palästinenser, Israelis und Deutsche begegnen sich

Palästinenser und Israelis leben gefangen im eigenen Narrativ aus Fiktion, Mythos, Fakten, Propaganda und menschlichen Tragödien in parallelen Gesellschaften. Wir bieten ihnen zusammen mit Deutschen einen Raum für Begegnung und innere Transformation.

G. Rohde-Dahl von Friendship Across Borders FAB e.V.Nachricht schreiben

FACE TO FACE
Internationales trinationales Begegnungsprojekt 2019 (8 Tage) 
und jeweils 4 nationale Vor- und Nachbereitungsseminare

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.   Nelson Mandela 
 
Wie aber kann die eigene Angst überwunden werden, wenn sich die palästinensische und die israelischen Gesellschaft zunehmend voreinander abschottet, jeweils gefangen im eigenen Narrativ aus Fakten, Fiktionen, Mythos, Realitäten, Propaganda und menschlichen Tragödien? Wenn beide Seiten Angst  vor der sozialen Ausgrenzung innerhalb der eigenen Familie und des sozialen Umfelds, wenn sie dem „Feind“ begegnen? 
 
Der Fokus unserer Arbeit liegt auf dem kollektiven Trauma, das alle drei Nationen erfahren haben: die Israelis im Holocaust, die Palästinenser in der Naqba (Katastrophe - der Vertreibung von ihrem Land 1948 und der fast 50jährigen Besatzung) und die Deutschen als Nachkommen von Tätern und Opfern des Nationalsozialismus. Das Programm wird von in der Friedensarbeit erfahrenen professionellen Mediatoren begleitet.
 
Stimmen aus unseren vorherigen Seminaren: 
      Ich lebe in meiner eigenen geschlossenen israelischen Gesellschaft mit so vielen unbewussten Vorurteilen und blinden Flecken. Sie zu überwinden und nicht in sie zurück zufallen wird ein lebenslang anhaltender Prozess sein. Das Seminar war eine extrem wichtige Station auf meiner Reise, meinen Kopf aus dem Sand der letzten dreieinhalb Jahre zu ziehen. (ein Israeli) 
       Ich dachte: alle leben im Paradies und nur ich lebe in der Hölle. Aber als wir die Geschichten der Israelis und der Deutschen hörten, wurde mir klar: viele stecken in emotionalen Konflikten fest, in sozialen, politischen Problemen, das war inspirierend. Denn wir sind aufgewachsen in einer Kultur, die dir sagt: wir sind die einzigen Opfer in dieser Welt. (ein Palästinenser) 
       Jemand  sagte etwas Positives über Hitler, das war sehr verletzend für die Israelis, so habe die Geschichte meines Großvaters erzählt, er war Soldat in Russland in der Nähe des Massakers von Babyn Jar. Ich war überrascht, wie tief die Palästinenser zugehört haben. Ein Mädchen hat sogar geweint, sie waren geschockt und sie fingen an zu verstehen, warum Juden Angst um ihre Sicherheit haben.  (ein Deutscher)

Unser Projekt ist auf 25.000 € kalkuliert, finanziert sind bereits 17.565 € durch Vereinsmitglieder, Spender, Stiftungen und eine Seminargebühr.
Benötigt werden noch  7.435,00 € für die Unterbringung der 7 palästinensischen Teilnehmer, 7 Tage Miete Seminarraum, Beteiligung an den nationalen Vor- und Nachbereitungsseminare, ein Ausflug während des 7-tägigen Seminars.

Wir bitten um Ihre Unterstützung! 

Dieses Projekt wird auch unterstützt über