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Eine Mittagsmahlzeit für die Schülerinnen und Schüler in Nkhoma

Helfen Sie uns, eine Mittagsmahlzeit für die Schülerinnen und Schüler mit weiten Schulwegen an unserer Partnerschule zu finanzieren. Mit leerem Magen lernt es sich schlechter!

Adrian F. von Von Schule zu Schule - zwischen Köln und MalawiNachricht schreiben

Während der starken Dürre im Frühjahr 2016 hatten viele Schülerinnen und Schüler Probleme, die langen Fußwege zu unserer Partnerschule in Nkhoma, (teilweise bis zu 5 km eine Strecke) zu schaffen. Zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern entschieden wir, eine Mittagsmahlzeit für diese Schülerinnen und Schüler anzubieten. 

 Im Video erklärt der Schulleiter Herbert Mmala die Notwendigkeit der Schulspeisungen.
 
 
Kaum wurden die Schulspeisungen eingeführt, füllten sich die Klassenräume wieder und die Schülerinnen und Schüler lernten motivierter und konzentrierter als je zuvor: Die Schulspeisung aus Mais und lokalem Gemüse und gelegentlich Eiern schafft Kraft und Energie für den Nachmittagsunterricht. Dies schlägt sich seitdem auch an stetig steigenden Prüfungsergebnissen nieder. Da das Schulspeisungsprogramm so gut von Lehrerschaft und Schulgemeinschaft angenommen wurde, entschieden wir, das Programm nach Ende der Hungersnot weiterzuführen, führten aber einen Eigenanteil der Eltern ein. Um die Abhängigkeit unserer Hilfe weiter zu reduzieren, reduzieren wir unsere Unterstützung seitdem. Ein momentan geplanter Schulgarten wird weiter helfen, die Nachhaltigkeit des Schulspeisungsprogramm weiter zu steigern.
 
Wie bei unseren anderen Programmen spielt Transparenz eine große Rolle. So kontrollieren wir die Rechnungen genau und prüfen die Nahrungsmittelpreise anhand von unabhängigen Quellen, wie Zeitungen oder Datenbanken des Welternährungsprogramms. 

Als Nebeneffekt beobachten wir, dass das Schulspeisungsprogramm unserer Partnerschule wichtige Stabilität bei Wirtschafts- und Hungerkrisen geben kann: Bei schlechten Ernten steigen nicht nur die Preise für Lebensmittel, sondern haben auch viele Familien Probleme, die Schulgebühren nicht bezahlen. Die verlässliche Unterstützung aus Deutschland half die Ernährungssituation zu sichern und den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über