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SPORTBERATUNG FÜR KREBSPATIENTEN

In der Sportsprechstunde des Comprehensive Cancer Center Tübingen-Stuttgart und der Sportmedizin am Universitätsklinikum können sich Krebspatienten individuell beraten lassen, welche Bewegung für sie geeignet ist.

V. Hahn von Tumorzentrum - CCC Tübingen-StuttgartNachricht schreiben

SPORTBERATUNG FÜR KREBSPATIENTEN 

Sport und Bewegung helfen bei Krebs! 

Die seit November 2018 geöffnete Sportsprechstunde ist zwar noch in der Aufbauphase und darum auf Krebspatienten bestimmter Abteilungen des Universitätsklinikums beschränkt, stößt aber bereits auf großes Interesse. Für die laufende Finanzierung und den Ausbau der Sprechstunde werden jährlich ca. 20.000 € benötigt, die über Spenden finanziert werden sollen, da die Beratung nicht durch Krankenkassen übernommen wird. Einen Teil der Summe haben wir Dank einiger Spender schon erhalten.

Bitte unterstützen auch Sie diesen wichtigen Bestandteil der Krebstherapie!

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/zentren/tumorzentrum-ccc/aktuelle-spendenprojekte/spendenprojekte

In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Nach dem Schock der Diagnose wollen die meisten Patienten selbst etwas für sich tun, etwas verändern und die Behandlung aktiv unterstützen. In diesem Moment ist für die Betroffenen die richtige Beratung besonders wertvoll. 

Eine wichtige Bedeutung kommt hier der Beratung zu sportlichen Aktivitäten zu, denn diese können nicht nur das Krebsrisiko senken, sondern auch Krebspatienten während der Therapie unterstützen. Diese Erkenntnis kommt einer Kehrtwende gleich, denn lange Jahre war Sport für Krebspatienten tabu. Seit Mitte der 1980er-Jahre widmet sich die Forschung dem Thema und beobachtet viele positive Effekte: Patienten vertragen die Bestrahlung oder Chemotherapie besser, wenn sie sich während der Behandlungsphase körperlich betätigen. Typische Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schlafstörungen oder Schmerzen, die teilweise jahrelang die Lebensqualität der Betroffenen einschränken, gehen zurück. Und die Patienten profitieren nicht nur körperlich, auch der Psyche tut Sport gut. Das Gefühl, selbst etwas gegen den Krebs tun zu können, stärkt das Selbstvertrauen und mobilisiert eigene Ressourcen. 

Diese Erkenntnis ist noch nicht überall angekommen. Die meisten onkologischen Patienten bewegen sich während der Therapie oder in der Nachsorge weniger als zuvor, obwohl aus therapeutischer Sicht genau das Gegenteil vorteilhaft wäre. Da gerade bei Krebspatienten verschiedene Faktoren die Umsetzung körperlicher Aktivität beeinflussen, ist eine starke Individualisierung des Trainings erforderlich.

Helfen sie mit, damit die Sportsprechstunde weiter ausgebaut und somit noch mehr Krebspatienten der Weg zum individuellen Training geöffnet werden kann! Vielen Dank!


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