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Zeltfreizeit für wohnungslose Männer.

Mit dieser Zeltfreizeit wird wohnungslosen Männern die Möglichkeit eines Kurzurlaubs am Dülmener See geboten. Aufgrund der prekären Situation sowie der psychischen Verfassung vieler Bewohner soll mit diesem Angebot ein Kontrapunkt gesetzt werden.

R. Mauelshagen von CVJM Essen Sozialwerk gGmbHNachricht schreiben

Mit dieser Zeltfreizeit soll obdachlosen Männern die Möglichkeit eines Kurzurlaubs am Dülmener See geboten werden.

Zielgruppe der Freizeit sind die Bewohner des Gustav-Heinemann-Hauses (GHH). Ein Großteil der bis zu 55 Bewohner des GHH leidet an einer Suchterkrankung, oftmals auch in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung aber auch an Schlafstörungen und einer sehr hohen innere Anspannung. Viele Bewohner stammen aus dem „Milieu“. Sie hatten vor dem Einzug soziale Probleme, welche auch oftmals weiterhin bestehen. Ca. die Hälfte der Bewohner ist unter 25 Jahren. 
 
Der Schwerpunkt der Arbeit des GHH liegt in der Bereitstellung einer Grundversorgung und einer umfassenden sozialpädagogischen Begleitung und Betreuung mit dem Ziel, ihnen neue angemessene Lebensperspektiven zu ermöglichen. Die multiplen Problemlagen der Bewohner machen einen niedrigschwelligen Hilfeansatz und einen „langen Atem“ nötig. 
 
Der innerstädtischen Lage an einer stark befahrenen, mehrspurigen Straße, der räumlichen Nähe zum Milieu sowie der sehr eingeschränkten aktiven Freizeitmöglichkeiten aufgrund der prekären Situation sowie der psychischen Verfassung soll ein Kontrapunkt gesetzt werden mit der Möglichkeit, neue/andersartige Erfahrungen zu machen und davon nachhaltig zu profitieren. Ein mehrtägiger Aufenthalt außerhalb Essens, umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern, naturnah an einem See, soll verschüttete Kräfte aktivieren, das Selbstvertrauen erhöhen, Gefühle von Kompetenz und Autonomie fördern. In diesem Sinne sind wir von der positiven Wirkung einer naturnahen Zeit überzeugt. Sich in der Natur und im Einklang mit ihr zu erleben eröffnet auch die Möglichkeit, wieder einen neuen Zugang zu sich selbst zu bekommen und sich neu zu erleben. 
  
Durch die gemeinsame Zeit wird den Bewohnern Beziehungsgestaltung in einem anderen Kontext ermöglicht mit neuen Chancen der Begegnung. Das fördert die Verbundenheit und Solidarität untereinander. 
 
Ziel des Angebots ist ferner, mittels gruppendynamischer und/oder erlebnisorientierter Aktionen und ihrer Reflexion soziale Kompetenzen, Resilienz und Selbstwirksamkeit zu fördern und zu stärken. Da die Teilnehmer sowohl in der Planung als auch in der Durchführung aktiv mitwirken, die Gruppe sich selber versorgt, wird gerade bei den jüngeren Teilnehmern die Selbständigkeit gefördert. 

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