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Schutz für Huni Kuin / UNKONTAKTIERTE Indigene im brasilianischen Amazonas

Ein Projekt von Living Gaia e.V.
in Jordao, Acre, Brasilien

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Alexandra Schwarz-Schilling Projektverantwortlicher09. Dezember 2019 um 15:09 Uhr
Lieber Torsten, Übergriffe geschehen auf Land, das vom Staat indigenen Gruppen zugewiesen ist oder Land, das vom Staat als Schutzgebiet ausgewiesen ist. Das Land, das wir kaufen wollen ist in Privatbesitz (brasilianischer Farmer) und bleibt dann weiterhin in Privatbesitz (Huni Kuin), es wechselt "nur" der Eigentümer. Privates Eigentum ist in Brasilien per Gesetz sehr gut geschützt. Deswegen ist es wichtig, dass indigene Gruppen selber zu Eigentümern werden.
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Torsten Pf 05. Dezember 2019 um 22:38 Uhr
Guten Tag, wie könnt ihr oder die Völker sicherstellen, dass das Land bei den rechtmäßigen Eigentümern verbleibt? Es ist doch damit zu rechnen, dass es zu Übergriffen kommt.
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Alexandra Schwarz-Schilling Projektverantwortlicher30. August 2019 um 10:54 Uhr
Liebe Dorothea, das liegt daran, dass wir immer nur in 9.999,00 Euro Schritten vorgehen können bei Betterplace.org. Dadurch müssen wir immer wieder neue "Bedarfe" erstellen. Wenn du unter der Überschrift "Was benötigt wird" unten auf "erfüllte Bedarfe" klickst werden Dir die schon erfolgeten 10.000 Euro Bedarfe angezeigt, die wir unterschiedlich benannt haben, mal als Waldkauf, dann als Landkauf mit verschiedenen Nummern. In dieser Rechnung sind auch Spendengelder drin, die "extern", also nicht über Betterplace.org gesammelt wurden, sondern direkt auf unserem Vereinskonto eingegangen sind. So hat es jetzt den Anschein, als wären 89% bereits finanziert. Das stimmt aber nicht. Wir müssen noch viel mehr "Bedarfe" in weiteren 9999,00 Euro Schritten anlegen bis wir auf die erforderlichen 300.000 Euro kommen. Wie sich jetzt herausgestellt hat (siehe Newsletter bei Neuigkeiten) wird das gesamte Land wohl wesentlich teuerer, so dass wir überlegen werden nur die Hälfte zu kaufen (was wir eigentlich nicht wollen, es wäre viel besser das Land nicht zu teilen und die 14.000 Hektar komplett zu kaufen). Dafür benötigen wir dann aber noch mal 200.000 Euro mehr. Gerne würden wir das auch hier anders darstellen. Wir werden sehen, was wir dazu erreichen können.
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Dorothea Ziller 29. August 2019 um 21:55 Uhr
Das Projekt klingt gut, aber an der Rechnung stimmt etwas nicht zur Zeit: 89% sind finanziert, aber 8190 Euro fehlen noch? Das ist doch falsch. Kann das korrigiert werden?
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