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Projekt zur Förderung der Kommunikation gehörloser Nord- und Südkoreaner

Leider sind die Unterschiede der Koreanischen Gebärdensprache in Nord-/Südkorea sehr groß. Wie soll die Kommunikation der Gehörlosen beider Länder Koreas gelingen? Dieses Projekt soll helfen, die Gebärdensprache in Nord-&Südkorea zu erlernen.

R. Grund von ZUSAMMEN Hamhung e.V.Nachricht schreiben

 
Am 17. Februar 2006 begegnete der gehörlose Sondergesandte des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD) Herr Robert Grund erstmals drei gehörlosen Nordkoreanern. Zuvor war das Thema „Gehörlosigkeit“ in Nordkorea kaum bekannt. Herr Grund arbeitete daraufhin vier Jahre lang (bis Oktober 2016) als ständige Vertretungsperson des WFD in Nordkorea.
 
Dadurch erfuhren viele gehörlose Südkoreaner endlich von den Gehörlosenaktivitäten in Nordkorea. Dank der Unterstützung des Vereins ZUSAMMEN-Hamhung und des WFD konnten Gehörlose aus Nordkorea ins Ausland reisen und an den Internationalen Veranstaltungen der Gehörlosen teilnehmen. Dort hatten gehörlose Delegierte beider koreanischer Länder die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Dabei musste bedauerlicherweise festgestellt werden, dass die Gebärdensprachen in Nord- und Südkorea – im Gegensatz zur koreanischen Lautsprache – sehr unterschiedlich sind. Dadurch gab es viele Kommunikationsprobleme. 
 
Frau Hyemi Cho, gebürtige gehörlose Koreanerin, ist auf das Thema aufmerksam geworden und hat daraufhin Kontakt mit unserem Verein aufgenommen. Sie möchte gerne unterstützend dabei mitwirken, diese Kommunikationsbarrieren im Rahmen eines Projekts abzubauen. Unser Verein begrüßt ihre Initiative, aber benötigt finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit zur Ausarbeitung der Unterschiede der koreanischen Gebärdensprachen beider Länder. 
 
Um einen innerkoreanischen Dialog zu ermöglichen, muss barrierefreie Kommunikation gewährleistet sein. Bei der Begegnung beider Führer Nord- und Südkoreas (2018) erlebten wir, dass diese keine Dolmetscher für eine mühelose Kommunikation benötigten. Bei einem Treffen zwischen Gehörlosen beider koreanischer Länder auf einer Internationalen Veranstaltung werden hingegen zwei GebärdensprachdolmetscherInnen benötigt, jeweils für die nord- und die südkoreanische Gebärdensprache. 
 
Dies soll ein langfristiges Projekt werden, bei dem die Ermöglichung einer direkten Kommunikation zwischen Gehörlosen beider Länder angestrebt wird. Frau Cho ist bereit, ihr Leben diesem Projekt zu widmen und aus Seoul nach Berlin zu kommen, um dieses in Zusammenarbeit mit Korea-Verband e.V. zu realisieren. 
Bisher sind fünf Filme zu den Unterschieden der nord- und südkoreanischen Gebärdensprache für unsere Facebook-Seite bearbeitet worden. 

Für weitere Filme benötigen wir jedoch finanzielle Unterstützung. 
 
Mehr Informationen zur Gehörlosenarbeit in Nordkorea: