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Hilfe für traumatisierte IS Opfer und Flüchtlinge in Kurdistan Irak

Sobald es geht soll der nächste Hilfsgütertransport, beladen mit Winterkleidung, Schuhen und weiteren Hilfsgütern wie Nähmaschinen und Medikamenten in den Irak geschickt werden. Bitte helfen Sie mit.

K. Bornmüller von Internationale Gesellschaft für MenschenrechteNachricht schreiben

Seit 2014 hilft IGFM Flüchtlingen im Nordirak. Für die meisten jesidischen und christlichen Flüchtlinge steht der fünfte Winter bevor. Die Aussicht, dass sie in naher Zukunft in ihre Heimat zurückkehren können, ist schlecht; arabische und kurdische Clans hatten unmittelbar nach der Flucht deren Eigentum besetzt  Die Politiker sehen teilnahmslos zu, Beamte bearbeiten die Anträge auf Rückkehr schleppend, Korruption und Vetternwirtschaft erschweren die Wiederherstellung einer angemessenen Infrastruktur für rückkehrwillige Flüchtlinge. Mit der Abnahme internationalen Interesses an der Lage der Flüchtlinge verschlechtert sich auch die Lage in den Flüchtlingslagern: Nach ihrem letzten Besuch im Oktober 2018 – es war ihr neunter Einsatz - in den Lagern im Nordirak, stellt Katrin Bornmüller von der IGFM fest: „Es fehlt an allem.“  Immer noch kommen zumeist Frauen und Kinder an, die sich aus den Fängen des IS selbst befreien konnten oder von ihren Angehörigen freigekauft wurden. Und wieder haben Katrin Bornmüller und der Ezide Muho Boga, seit Jahren wohnhaft in Wittlich, traurige Schicksale angehört über Vergewaltigung, körperlicher und seelischer Gewalt bis hin zur völligen Versklavung. Ankommende Waisenkinder berichteten, wie sie an Waffen ausgebildet wurden und den Umgang mit Sprengstoffgürteln lernten, um später als Selbstmordattentäter eingesetzt zu werden. Alle diese brauchen, so Katrin Bornmüller, allergrößte Aufmerksamkeit, aber auch helfende Zuwendung, damit sie in die Normalität zurückfinden. Bei ihrem letzten Besuch hat Katrin Bornmüller im Lager Kandala einen Alphabetisierungskurs für Frauen, die nicht lesen und schreiben können, eingerichtet und für die Waisenkinder, die als Kleinkinder geraubt, heute nur noch Arabisch sprechen, auch in ihrer Muttersprache lesen und schreiben lernen. Es wurden Lehrer gefunden, die für ein geringes Entgelt arbeiten, die wenigen vorhandenen Lehrbücher werden kopiert. Das Schulmaterial wird vor Ort gekauft. Gerade die Frauen, die so schreckliche Erfahrungen machen mussten, müssen beschäftigt werden. Die IGFM hat in mehreren Lager Nähkurse eingerichtet, in denen Frauen ihr Trauma gemeinsam abbauen können. Die Nähmaschinen nutzen sich ab, sie müssen ersetzt werden und laufend ist für Stoffe und Garne zu sorgen. Damit die Jugend in den von Zäunen umgebenen Lagern nicht rebelliert, fördert die IGFM sportliche Aktivitäten, und hat Ballsport-Mannschaften mit Trikots ausgerüstet. Im Lager Kandala wurde sogar ein Container mit einer gespendeten Tischtennisplatte zur Sporthalle. Während Lebensmittel in der Nähe der Lager preiswert eingekauft werden können, trifft das nicht auf Schuhe und Winterkleidung, die gerade jetzt so dringend gebraucht werden, zu. Die IGFM-Wittlich will, sobald es geht, den nächsten Hilfsgütertransport, beladen mit Winterkleidung, Schuhen, Hygieneartikel, Verbandszeug, Medikamenten, Nähmaschinen und Zubehör, in den Irak entsenden. Alleine die Transportkosten betragen ca. 6000 €. Die IGFM benötigt 10.000 € für den Transport und die Projekte. Dafür erbitten wir Ihre Mithilfe.