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Rettet mit uns Rehkitze vor dem Mähtod!

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Rehkitze während der Mahd vor einem grausamen Mähtod zu bewahren. Mit Hilfe von Vergrämungsgeräten, Drohnen und einem tollen Team unterstützen wir Landwirte und Jägerschaft bei der Sicherung von Rehkitzen.

K. Nebel von Kitzretter e.V.Nachricht schreiben

Wussten Sie, dass jedes Jahr rund 100.000 Rehkitze in Deutschland sterben, weil sie bei der Silage- und Heuernte im Frühsommer "mitgemäht" werden?

Doch warum ist das so?
In den ersten Lebenswochen haben Rehkitze den sogenannten „Drückinstinkt“, der sie vor Fressfeinden schützen soll. Dabei handelt es sich eigentlich um eine sehr sinnvolle Überlebensstrategie: Das Kitz drückt sich auf den Boden und verharrt in dieser Position, unabhängig davon, welche Gefahr ihm droht. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss, dass ein Mähwerk für das Kitz den sicheren Tod bedeutet, da es nicht flüchten wird. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass die Felder und die Mähwerke immer größer werden, und viele Landwirte überhaupt nicht mehr in der Lage sind, ihre Felder hinreichend abzusuchen.

Was wird bereits getan?
Das klassische Aufstellen von Scheuchen und Flatterbändern bietet dabei nur einen mangelhaften Schutz, da eine Gewöhnung einsetzt und aufgrund der Abhängigkeit vom Wetter stehen für die Mahd häufig nur wenige Tage, manchmal sogar nur wenige Stunden zur Verfügung. Deshalb wird, sobald das Wetter passt, von vielen Landwirten parallel gemäht, was die Jagdpächter, die Landwirte bei bei der Sicherung ihrer Wiesen unterstützen, in der Mahd maßlos überlastet. Häufig ist es ein schier unmögliches Unterfangen und aus diesem Grund kommt es Jahr für Jahr zu schrecklichen Szenen auf den Feldern.

Was sind die Folgen?
Nicht nur für die Ricken ist der Tod eines Kitzes ein traumatisches Erlebnis. Auch für die Landwirte und Jagdpächter stellt das Mähen eines Kitzes eine starke psychische Belastung da, denn die Kitze sterben in der Regel keinen schnellen Tod, sondern müssen auch noch von ihren Qualen erlöst werden.

Wie helfen wir?
Uns war es von Anfang an wichtig, einen guten Kontakt zur Jägerschaft und den Landwirten zu pflegen. Sie kennen ihre Reviere, ihre Flächen und häufig sogar den Wild-Bestand - dies ist für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert. So konnten wir in den vergangenen Monaten über 100 Landwirte, Jagdpächter und Jagdausübungsberechtigte von unserer Mission überzeugen. Doch wie sieht unsere Hilfe nun aus? Unsere Hauptfokus liegt auf der Arbeit mit Vergrämungsgeräten. Wir haben jedoch auch Drohnen mit Wärmebildkameras und Ablauf-Teams im Einsatz, da die Arbeit mit Vergrämern eine gewisse Vorlaufzeit erfordert.

Wie können Sie unsere Arbeit unterstützen?
Rückblickend war die Mahd 2018 sehr erfolgreich für uns. Wir haben es geschafft, uns als Verein zu etablieren und vielen Kitzen das Leben zu retten. Doch nach der Mahd ist vor der Mahd und es zeichnet sich ab, dass die kommende Saison deutlich umfangreicher ausfallen wird. Unser ambitioniertes Ziel ist es, in der nächsten Saison mit weiteren 100 Vergrämungsgeräte vom Typ KR01 und zwei zusätzlichen Wärmebildkameras für unsere Drohnen an den Start zu gehen.

Möchten Sie uns in unserer Arbeit unterstützen? Dann spenden Sie jetzt! 

Die Rehkitze und ihre Retter sagen DANKE!