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Hören statt lesen: Telefonansage für blinde und sehbehinderte Senior*innen

Wir informieren blinde und sehbehinderte ältere Menschen ohne E-Mailadresse per Telefonansage über interessante Termine und Neuigkeiten. Dieses System liest Sprache aus und kann über ein normales Telefonat erreicht werden.

K. Lehmann von Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e. V.Nachricht schreiben

Blinde und sehbehinderte Menschen kommen nur schwer an schriftliche Informationen. Als fast 100-jähriger Selbsthilfeverein wissen wir das und sammeln Infos und Termine zu allen Themenbereichen, die für unsere Mitglieder interessant sind, wie z. B. Termine von barrierefreien Führungen durch Museen, Veranstaltungen der Höroper, neue Hilfsmittel, Festivals in der Szene und vieles mehr. Diese aktuellen Infos verschicken wir mehrmals wöchentlich per E-Mail. 
Wir wissen aber auch, dass wir damit nur ein Viertel unserer 2.000 Mitglieder erreichen. Vor allem  die Älteren - und hier besonders die im höheren Lebensalter neu Betroffenen - haben keine Mailadresse und keinen Zugang zum Internet. Für sie brauchen wir die Telefonansage, die die Mails von Geschriebenem in Gesprochenes umwandelt. 
Die Telefonnummer wird über die zweimonatige Hörzeitung bekannt gegeben. Es ist eine normale örtliche Festnetznummer, die keine gesonderten Kosten erzeugt.
Dieses System kostet pro Monat 100 Euro Lizenzgebühr.