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Haus Eichkamp - generationenübergreifendes Kultur- und Nachbarschaftshaus

Haus Eichkamp: Unser Nachbarschafts- und Kulturhaus mit vielfältigem Angebot für jedes Alter, von Nachbarn für Nachbarn, über die Nachbarschaftsgrenze hinaus - ehrenamtlich betrieben und autonom verwaltet – offen für neue Impulse und Finanzspritzen!

Charlotte D. von Siedlerverein Eichkamp e.V.Nachricht schreiben


Haus Eichkamp - ein ganz besonderes Nachbarschafts- und Kulturhaus

 „Schon Immer“ – seit 1936 – steht das Haus - als ev. Gemeindehaus – in der Mitte unserer Siedlung. Seit der Nachkriegszeit gab es den Siedlerverein. Bis in die 80er Jahre war er lediglich ein Verein zur gemeinsamen Bestellung von Saatkartoffeln, Düngemitteln und Heizmaterial. 

In der Aufbruchstimmung der 80er Jahre kamen jüngere Nachbarn auf die Idee, das Haus auch als Nachbarschaftshaus  zu nutzen:  Gemeinsame Feste wurden gefeiert. Konzerte begeisterten alle Altersgruppen.  In Kooperation mit der Kirche und mit viel Ideenreichtum, Kreativität, Ausdauer und Einsatz wurde das Haus zum lebendigen Mittelpunkt der Siedlung. Bisher hatten die Nachbarn  weitgehend nebeneinanderher gelebt. Nun entwickelte sich durch die gemeinsame ehrenamtliche Arbeit und das generationsübergreifende Kulturangebot im Haus ein nachbarschaftliches Netzwerk.

Schon am Ende?

Vor ein paar Jahren war die Kirche gezwungen, das Haus zu verkaufen! Der Schreck war groß.  Erst wurde uns bewusst,  wie wichtig und lieb uns das Haus geworden war. Aber ein Kauf und der Betrieb des Hauses durch den Siedlerverein erschien völlig illusorisch und jenseits unserer Möglichkeiten. 

Trotzdem entwickelte der Siedlerverein hektische Aktivität. Es gelang uns, die Stiftung am Grunewald als Partner zu gewinnen. Sie war bereit, 75% des Hauses zu kaufen. Aber nur unter der Bedingung, dass die Siedlerverein die restlichen 25% als Spenden einwerben würde. Unmöglich? Innerhalb von 4 Monaten?

Trotz vieler Unkenrufe: es gelang!!!

Es geht doch weiter!

Inzwischen hat der Siedlerverein den Stiftungsanteil gepachtet. Wir betreiben "unser Haus" autonom mit einem Schwarm Ehrenamtlicher: Engagiert werden viele Renovierungsarbeiten selbst erledigt. Auch das Angebot hat sich ständig erweitert. 

ABER

Trotz allen Engagements: Die laufenden Einnahmen aus dem Hausbetrieb reichen gerade zu seinem Erhalt und für die Pacht. Und leider hat das Haus ein Riesenproblem:

Es ist nicht barrierefrei!

Die hochbetagten Gruppe, unsere UHUs, trifft es besonders stark, aber auch den MS-Tanzkurs. Der Aufbau eines Chors für Behinderte ist hier gescheitert. Dabei darf doch heute Teilhabe nicht mehr an fehlender Behindertengerechtigkeit scheitern! Genau das ist aber in unserem wunderbaren Haus der Fall.