Finanziert Haiti - Bau eines Brunnens für die Slums

Ein Hilfsprojekt von „nph deutschland“ (D. von Houwald) in Tabarre, Haiti

D. von Houwald (verantwortlich)

D. von Houwald
Zum Weltwassertag 2011 gibt das Kinderhilfswerk nph deutschland | UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN den Startschuss für ein Projekt, das ganz zum diesjährigen Motto „Wasser für urbane Räume“ passt. Durch die Unterstützung der Europäischen Brunnengesellschaft (mit Sitz in Karlsruhe) ist es gelungen, ein Projekt zu finanzieren, das zu einer deutlichen Verbesserung der Wasserversorgung für Tausende Menschen in den Armenvierteln von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince führen wird.

Seit vielen Jahren liefert das St. Lukas-Team von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Haiti Trinkwasser für die Einwohner von „Cité Soleil“ und anderer Slums der Hauptstadt Port-au-Prince. Je zwei Mitarbeiter des Teams fahren bis zu sechs Mal täglich mit einem großen Wasser-Tanklaster in die Armenviertel und geben das Leben spendende Wasser kostenlos an die Bevölkerung ab.

In den Slums von Port-au-Prince gibt es keine öffentliche Wasserversorgung. Das teure Trinkwasser, das von Händlern angeboten wird, können sich die meisten Slumbewohner nicht leisten, denn sie leben in der Regel in absoluter Armut - von weniger als einem Dollar pro Tag.

Ohne die Hilfe durch den Wasserlaster von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN müssten die Menschen deshalb Wasser von schlechter Qualität trinken. Bei der gegenwärtigen Gefahr durch die Cholera ist das lebensgefährlich.

Der jetzt gestartete Bau eines eigenen, leistungsfähigen Brunnens wird das Team von UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN in Haiti in die Lage versetzen, die Trinkwasserlieferungen schon bald auszudehnen. Es kommt damit dem vermehrten Bedarf nach, der auch mehr als ein Jahr nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 noch nicht ausreichend gedeckt ist. Schon bald wir das Team mit drei statt zwei Wasserlastern in die Slums und Zeltstädte fahren. Neben der Trinkwasserlieferung wird dadurch auch die Wasserversorgung der sanitären Anlagen sichergestellt, die UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN mit tatkräftiger Hilfe der Bewohner errichtet hat. Auch dieser Teil der Wasserlieferung stellt eine wichtige Vorsorge gegen neue Cholera-Erkrankungen dar.

Mit der Inbetriebnahme des eigenen Brunnens wird UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN Haiti nicht nur viel Wartezeit sparen, die die LKWs bisher an den Abfüllstationen verloren haben, sondern auch erhebliche Finanzmittel, denn auch die Kosten für die Füllung des Tanklasters entfallen dann künftig.

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Ort: Tabarre, Haiti

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