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Wink mit dem "Goldenen Zaunpfahl" für stereotype Werbebotschaften

Ein Projekt von klische*esc e.V.
in Berlin, Deutschland

Jungs sind cool und Mädchen süß, Frauen mögen es kalorienarm und mild, für Männer geht ohne Fleisch und Alkohol gar nichts?! Mit dem Negativpreis "Goldener Zaunpfahl" küren wir absurdes Gendermarketing, Werbung, die Klischees reproduziert.

A. Schnerring
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Über das Projekt

Chips für den Mädelsabend und Marzipan für echte Kerle, Feenshampoo und Piratentee, Scheibenreiniger in rosa und blau… längst hat das Gendermarketing alle Lebensbereiche durchdrungen und verbreitet munter seine fragwürdige Botschaft, Frauen und Männer hätten allein aufgrund ihres Geschlechts ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Die Rollenbilder des Gendermarketing sind in ihrer Klischeehaftigkeit fern jeder Realität, und trotzdem wirken sie, weil Wieder- und Wiederholung zur Gewöhnung führt. Vor allem Kinder verinnerlichen die stereotype Zuordnung, die ihnen die Wahlfreiheit nimmt.

Viele haben die limitierenden Rollenbilder der Werbung satt. Das ganze Jahr über gehen Einreichungen bei uns ein unter www.goldener-zaunpfahl.de. Deshalb rufen wir auch jedes Jahr eine Jury zusammen, um über die "Unrühmlichen Sieben" wählen zu lassen und zum öffentlichen Voting freizugeben. Für die Organisation und für Sachmittel bitten wir um Deine Unterstützung!

Unser Anliegen:
Mit unserem Negativpreis 'Der Goldene Zaunpfahl' wollen wir einen Dialog anregen über Vielfalt und Identität, über Zugehörigkeit und Normierung. Der Preis erinnert die Marketingbranche an ihre gesellschaftliche Verantwortung, er will Unternehmen zu innovativeren Werbestrategien anstiften und fordert Verbraucher*innen dazu auf, sich gegen einengende Rollenvorgaben zu wehren.

Wer wir sind:
2017 haben wir den Preis zum ersten Mal im Theater Hebbel am Ufer in Berlin verliehen und viel Rückenwind bekommen (> Medienecho) Manche/r vermutet, dahinter müsse eine Organisation stehen, ein Team mit finanziellen Mitteln… Wir arbeiten aber ehrenamtlich, sind unabhängig von Sponsor*innen und wollen das auch bleiben. Trotzdem brauchen wir Unterstützung.

Wofür:
Pflege der Internetseite, Verwalten der Einreichungen. Programmplanung, Organisation und Durchführung der öffentl. Preisverleihung. Öffentlichkeitsarbeit, Sticker, Pressemappen etc.

Was wir tun:
  • Über die Internetseite reichen uns Gleichgesinnte das ganze Jahr über Beispiele für absurdes Gendermarketing ein, die wir verwalten und veröffentlichen.
  •  Wir stellen eine Jury zusammen und organisieren ein Abendprogramm.
  •  Wir suchen den Kontakt zu Unternehmen, schreiben Marketingabteilungen an, informieren über den Einfluss des Gendermarketing, versammeln Studien zum Thema.
  • Wir geben Interviews, schreiben Artikel, machen Pressearbeit rund um die Preisverleihung
  • Jeden November planen wir eine öffentliche Preisverleihung mit Jury und ggf. auch Bühnenprogramm.