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Mein Beitrag zur Schulbildung der Kinder in Karibib, Namibia

Als Pädagogische Assistenz unterstütze ich als Assistant Teacher andere Lehrer und lernschwache Kinder im Unterricht auf der Ebenhaeser-Primary-School in Karibib, Namibia. Dazu arbeite ich als normaler Lehrer und gebe dazu kostenfreie Nachhilfe.

Felix P. von DRK in Hessen Volunta gGmbHNachricht schreiben

WAS?
Ich werde ab August für ein Jahr einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Karibib, Namibia, leisten. Als pädagogische Assistenz werde ich den akuten Lehrermangel an der Ebenhaeser-Primary-School ausgleichen. Wenn ich in Namibia ankomme, ist das Schuljahr dort in vollem Gange. Ich werde also vorerst als Co-Teacher die jeweiligen Lehrkräfte im Unterricht unterstützen und vor allem gewährleisten, dass die lernschwächeren Kinder konkrete Hilfe bekommen und dem Unterricht folgen können. Nach Ende des Schuljahres im Dezember werde ich im zweiten Teil des Jahres als selbstständiger Lehrer mit 20 Unterrichtseinheiten pro Woche arbeiten. Darunter fällt selbstverständlich auch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichtes. Dabei fallen für die Ebenhaeser keinerlei Kosten an.  Zusätzlich werde ich ganzjährig kostenfreie Nachhilfestunden nach Ende der regulären Schulzeit anbieten. Nur, wer die Schule erfolgreich abschließt, hat im späteren Leben das Potential dem Arbeitsmarkt selbstbestimmt entgegenzutreten.
WARUM?
Dass es ein Privileg ist, in Deutschland zu leben und dort das Gymnasium zu besuchen, gerät im hektischen Alltag schnell in Vergessenheit. Für mich heißt es also den Lebensplan Schule-Uni-Arbeit etwas zu entschleunigen. Ich sehe dabei eine doppelte Chance:
Einerseits kann ich meine Sprachkenntnisse verbessern, individuelle Kompetenzen erlernen und auch eine wunderschöne Zeit in einer mir fremden Kultur verbringen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Andererseits ist meine Hilfe dort sehr willkommen. Ich kann etwas von dem zurückgeben, was ich auf meinem bisherigen Lebensweg bekommen habe.
WIE?
Das "weltwärts" Programm wurde 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (kurz: BMZ) ins Leben gerufen und sorgt seitdem dafür, dass jährlich rund 3.500 junge Erwachsene im Alter von 18-28 einen Freiwilligendienst in einem so genannten "Entwicklungs- oder Schwellenland" ableisten können. Im Mittelpunkt soll dabei das gemeinsame Lernen und Erlernen von interkulturellen Kompetenzen stehen. Vor allem mir als Freiwilliger wird also die Möglichkeit geboten, Erfahrungen zu machen, die mich mein Leben lang begleiten und mir bei weiterem Engagement enorm helfen werden. Nur ein gleichberechtigter Nord-Süd-Austausch ermöglicht ein globales Lernen.
Das BMZ bezuschusst das Programm nur zu zirka 75%. Bei einer Gesamtsumme von rund 14.500€ bleibt also eine Restsumme von 3.600€. Im Programm ist vorgesehen, dass Freiwillige diese Summe selbstständig über Spenden organisieren. Nur wenn die Summe gedeckt wird, können auch weiterhin viele Freiwillige entsendet und somit das globale Miteinander gefördert werden. Deswegen meine Bitte: Egal ob 5€ oder 50€, jeder Beitrag zählt. Hilf mit, das Fortbestehen des "weltwärts"-Programms zu sichern!!!