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The European Balcony Project - Ulrike Guérot, Robert Menasse, Milo Rau i.a

Nach der erfolgreichen symbolischen Proklamation der Europäischen Republik am 10. November 2018 wollen wir die Debatte über eine europäische Demokratie vor den anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 weitertragen.

L. Salas von European Democracy Lab e.V. Nachricht schreiben

THE EUROPEAN BALCONY PROJECT
In einer Zeit, in der Europa darum kämpft, neue Wege zur Gestaltung seiner Demokratie zu finden, wollen wir dem Begriff der "Republik" als älteste Form der politischen Bildung von Bürgerinnen und Bürgern eine Wiedergeburt verleihen. Von (Theater)-Balkonen in ganz Europa haben KünstlerInnen und BürgerInnen die Europäische Republik verkündet und das BürgerInnen-Manifest von Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau verlesen um den Weg für den emanzipatorischen Anspruch der Bürgergleichheit jenseits des Nationalstaates zu ebnen! Die Proklamation der Europäischen Republik fand am 10. November um 16 Uhr in ganz Europa statt, in großen und kleinen  Regionen, um die europäische Idee zu dezentralisieren. 
Das Projekt umfasste Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und künstlerische Interventionen vom 9. bis 11. November 2018 in vielen Theatern und organisierten BürgerInnendebatten, um die Proklamation der Europäischen Republik zu diskutieren, gestalten und begleiten.
Das Ziel
Die EU – im Moment ein gemeinsamer Markt und eine gemeinsame Währung – muss durch eine gemeinsame Demokratie vervollständigt werden. Das „European Balcony Project“ will die Bedeutung der BürgerInnen als eigentlichen Souverän des politischen Projekts Europa in Erinnerung rufen. Europäische Republik bedeutet nicht Neokolonialismus, sondern die Anwendung urdemokratischer Prinzipien von Parlamentarisierung und Gewaltenteilung auf das europäische politische System. Republik bedeutet auch Gemeinwohlbindung der Wirtschaft. Markt und Staat müssen auf europäischer Ebene wieder in Bezug zueinander gebracht werden, so wie es im Vertrag von Maastricht angelegt ist. Die Europäische Republik steht darum für eine politische und wirtschaftliche Neuordnung des Kontinentes, die gerade die hegemonialen Effekte der heutigen EU auf die Volkswirtschaften und Länder des globalen Südens überwinden soll. Ziel ist die Entwicklung einer gesamteuropäischen Handlungsfähigkeit und Staatlichkeit – ein Markt, eine Währung, eine Demokratie in Europa!
Wofür brauchen wir Geld?
Wir haben gemeinsam mit KünstlerInnen und BürgerInnen in 25 Ländern in über 30 Sprachen die Europäische Republik ausgerufen und somit eine öffentliche Debatte über europäische Demokratie angestoßen. Nun möchten wir diese Debatte weiterführen! Wir möchten daher ein Bildband mit dem Manifest in allen Sprachen, Fotos der Ausrufungen sowie Statements von UnterstützerInnen erstellen, das zur Buchmesse in Leipzig im März 2019 - kurz vor den Europa-Wahlen - realisiert werden soll. Das Bild- und Videomaterial wird außerdem vom 1. bis 17. März im CLB Berlin in einer Ausstellung gezeigt und wir möchten eine Film-Dokumentation über die Aktion erstellen. Für all das brauchen wir Geld: um die Raummiete für die Ausstellung zu bezahlen, das Video zu produzieren und den mehrsprachigen Katalog zu veröffentlichen.