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Palmadora - die nachhaltige Damenbinde für Frauen in Benin

Calavi, Benin

Palmadora - die nachhaltige Damenbinde für Frauen in Benin

Calavi, Benin

Entwicklung einer biologisch abbaubaren Damenbinde für junge Mädchen und Frauen in Benin mit dem Ziel der Entstigmatisierung, Förderung der Bildung und Aufklärung zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlergehens.

N. Abdel von Enactus Leibniz Universität Hannover e.V. | 
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Über das Projekt

Das grundlegende Problem:

In der Regel bekommen junge Frauen zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr ihre erste Monatsblutung. Es ist allerdings nicht in allen Kulturen und Regionen selbstverständlich, von vornherein über den eigenen Körper und dessen Funktionen aufgeklärt zu werden. Die Konfrontation mit der Thematik der Menstruation mangelt.
Das Problem, dem wir von Palmadora entgegentreten wollen, gliedert sich in zwei Punkte:

1. Die Stigmatisierung und mangelnde Aufklärung
In vielen Kulturkreisen wird das Thema der Menstruation totgeschwiegen oder sogar als Strafe Gottes bezeichnet. Diese Stigmatisierung führt dazu, dass die jungen Mädchen und Frauen häufig während ihrer Periode die Öffentlichkeit meiden, um die Diskriminierung durch ihre Mitmenschen nicht erfahren zu müssen. Die Scham vor Mitschülern, Lehrern und der Gesellschaft ist so groß, dass sie sich in ihrer Freiheit erheblich einschränken lassen. 
Infolgedessen erhalten sie keine ausreichende Schulbildung und enden in der Arbeitslosigkeit und den zusammenhängenden Missständen. 
 
2. Die finanzielle und hygienische Problematik
Zudem mangelt es an für die Frauen finanziell tragbaren Hygieneartikeln. Auch der fehlende Zugang zu sauberem Wasser stellt ein Problem dar. Um die Monatsblutung aufzufangen, werden unter anderem alte Stoffreste genutzt, die in verunreinigtem Wasser ausgewaschen und wiederverwendet werden. Viele Frauen leiden aufgrund dieser mangelnden Möglichkeiten zur notwendigen Hygiene unter Infektionen, die im schlimmsten Fall sogar tödlich enden können.
Um diesen weltweiten vorhandenen Problematiken entgegenzutreten haben wir uns für Benin als Anlaufstelle entschieden.

Unser Konzept:

Mit der Entwicklung und Herstellung einer biologisch abbaubaren Binde aus Bananenblättern, Bananenfasern, Kokossubstrat und weiteren in der Region vorkommenden natürlichen Rohstoffen wollen wir dieses Problem beheben. Für die Herstellung der nachhaltigen Binde werden Rohstoffe verwendet, die als Nebenprodukt in der Landwirtschaft und Industrie anfallen. Zusammenhängend mit der Verbreitung des Produkts wollen wir für eine angemessene Aufklärung über das Thema Menstruation sorgen. Langfristig wollen wir eine eigene Produktion vor Ort etablieren, die den dort lebenden Frauen zusätzlich die Möglichkeit auf ein geregeltes Einkommen ermöglicht und somit ihre Unabhängigkeit unterstützen.

Unser Team:

Das Projekt Palmadora wird insgesamt von elf Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen getragen. Wir sind ein Teil der gemeinnützigen Organisation "Enactus Leibniz Universität Hannover e.V.". Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft handeln wir mit dem Ziel, die Lebensqualität und Lebensstandards von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern.

Zuletzt aktualisiert am 21. Mai 2020