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Finanziert Brunnen für das Krankenhaus in Bassar, Togo - Fi Bassar e.V

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Ein Krankenhaus ohne Wasser - undenkbar in Deutschland! In Bassar, Togo leider die Realität! Mit dem Bau eines Brunnens können wir das Leben von vielen Menschen retten und die Hygienebedingungen im Krankenhaus deutlich verbessern.

J. Kipfmüller von Fi Bassar e.V.Nachricht schreiben

Im Februar dieses Jahres (2018) waren wir mit einigen Kollegen aus dem Klinikum Nürnberg zu einem humanitären Einsatz in Bassar. Das ist eine Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern im Norden Togos / Westafrika. Organisiert wurde die Reise vom Verein „Fi Bassar“ (übersetzt: „Rettet Bassar“) deren Vorsitzende Rali Guemedji ebenfalls im Klinikum als Krankenschwester arbeitet und in dieser Region geboren ist. Sie lebt seit 18 Jahren in Deutschland und besucht ihre Heimat regelmäßig. Dabei hat sie im Vergleich zu Deutschland erhebliche Missstände gesehen und will helfen. Seit 6 Jahren ist sie mit ihrem Verein bereits aktiv und hat schon viel erreicht. An erster Stelle steht für sie die Schulbildung die allen ermöglicht werden soll. Also hat sie zuerst den Schulausbau und einen Brunnenbau für die Trinkwasserversorgung in der Schule vorangetrieben bzw. ermöglicht.

Sie hat sich bei ihren Besuchen auch das Hospital in Bassar angeschaut und dort ebenfalls erhebliche Mängel festgestellt. Daraufhin hat sie sich Unterstützung im Kollegenkreis gesucht, wobei sie viel Wert gelegt hat auf das Knowhow im Bereich Hygiene. Unsere Reise im Februar war eigentlich als Fortbildungsreise gedacht, d.h. wir dachten dass wir die Kollegen in Bassar fachlich beraten sollen (Operations-Techniken, Vermeidung von Kaiserschnitten, etc.). Wir merkten allerdings sehr schnell das alle Probleme die sie vor Ort haben (mangelnde Hygiene, verrostete OP-Instrumente, defekte Sterilisatoren, etc.) auf den Wassermangel zurückzuführen sind. 

Es stehen bereits 3 defekte Sterilisatoren bei ihnen die verrostet und verkalkt sind und nur Platz wegnehmen (in Togo wird nichts weggeworfen, es könnte ja noch nützlich sein). Die OP-Instrumente können nicht ordentlich gereinigt werden da nicht regelmäßig Wasser vorhanden ist (besonders in der Trockenzeit), sie werden häufig nur in Desinfektionsmittel eingelegt (zerstört langfristig die Instrumente). Oft ist nicht einmal genug Wasser vorhanden damit sich die Operateure vor der OP die Hände waschen können. Wir haben am ersten Tag unserer Ankunft den zweiten OP-Saal gründlich gereinigt, danach war das Wasser aufgebraucht.

Für eine regelmäßige Reinigung sowohl der Patienten, der Instrumente als auch der Flächen ist viel Wasser nötig. Toiletten sind zwar vorhanden, können aber mangels Wasser nicht benutzt werden. Deswegen muss zuerst ein Brunnen gebaut werden damit die Beseitigung der hygienischen Mängel in Angriff genommen werden kann! Der Bau eines Brunnens ist für unsere Verhältnisse relativ günstig zu ermöglichen: nur ca. 6.000 € würde es inklusive Leitungen kosten, die Hälfte des Betrags konnten wir bereits aufbringen.

Für die Menschen in Bassar ist das aber leider unerschwinglich, der durchschnittliche Tagesverdienst eines Arbeiters in Togo beträgt gerade einmal umgerechnet 1,90 €

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende damit noch vielen geholfen werden kann!

Reisebericht von Regina Schwarz, Krankrenschwester, OP Leitung im Klinikum Nürnberg 

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