Finanziert HOPE für das Rifugio "I Fratelli Minori" in Olbia

Olbia (OT), Italien

Finanziert HOPE für das Rifugio "I Fratelli Minori" in Olbia

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Hier soll für die Tiere im Rifugio für dringend benötigte Dinge gesammelt werden, um wenigstens ein wenig das Leid zu lindern. Aber auch die Tierschutzarbeit der LIDA Olbia von "Außen" mit Protesten und Aufmerksamkeit zu unterstützen ist das Ziel.

M. Roho von M. RohoNachricht schreiben

Das Rifugio liegt direkt am Flughafen in Olbia/Sardinien.
Auf dem staubigen Gelände nahe des Flughafens Olbia wurde von dem italienischen Tierschutzverein LIDA Sezione Olbia, die gesamte Struktur für ein Tierheim auf eigene Kosten und in Eigenarbeit erstellt.
Das Rifugio sollte ein Zufluchtsort für Geringere Brüder werden, wo die Ärmsten der Armen ihre körperlichen und seelischen Strapazen vergessen sollten. In wenigen Jahren danach wurde aus dem Traum ein Alptraum. Es gibt kein Konzept für Prävention auf Sardinien. Kaum ein Hund wird kastriert, so dass sie sich unkontrolliert immer weiter vermehren können. Immer mehr Hunde kamen deshalb in die Obhut der Helfer vor Ort. Wurden abgegeben, gefunden, nachts vor dem Tor des Rifugio abgestellt, ja sogar über den Zaun geworfen.
Gehege mussten immer wieder verkleinert und unterteilt werden, um den Neuzugängen Platz zu schaffen.Schnell waren es 300, dann 400 Hunde. Bis zu 700 Hunde, die heute im Rifugio einen Platz finden müssen.
Grund hierfür ist in erster Linie die unkontrollierte Vermehrung von den Tieren, die auf der Straße leben. Mangelnde Aufklärung - und teilweise auch mangelndes Interesse an diesem Problem - in der Bevölkerung kommt hinzu. Auch Privathunde sind in der Regel unkastriert und laufen streunend auf den Straßen von Sardinien herum.

Die Straßenhunde auf Sardinien werden auf Initiative der Behörden gezielt eingefangen und in die Tierheime der Insel gebracht. Viele von ihnen sind zu diesem Zeitpunkt schon krank oder verletzt und müssen zunächst medizinisch behandelt werden.

Jeden Tag eine Mahlzeit – ein Privileg, auf das nicht viele Hunde hoffen dürfen... Was für unsere Schützlinge hier in Deutschland völlig normal ist, ist für die Hunde auf Sardinien Luxus. Ein Luxus, der den wenigsten zu Teil kommt.

Selten ist das Rifugio in der Lage auch das passende Futter für die Tiere zu kaufen... Vor allem für teures Welpenfutter fehlen meist die Mittel. Und besonders hier wäre es so wichtig, dass den Kleinen ein guter und gesunder Start ins Leben ermöglicht wird. Viele von ihnen haben schon viel zu früh die Milch und die Wärme der Mutter verloren. Ihr Körper hat Nachholbedarf und muss stark werden, um dem nächsten heißen Sommer oder dem kalten und nassen Klima im Winter zu trotzen.

Das Rifugio kämpft immerzu um das Überleben, weil trotz bestehender Tierschutzgesetze, die Gemeinde von Olbia, die privaten Tierärzte, der ASL und auch das zuständige Ministerium für Gesundheit kein Interesse daran haben, diese auch "leben" zu lassen.

Kastration, Sterilisation und Aufklärung der Menschen aber auch konsequente Verfolgung und Bestrafung von Tierquälerei sind notwendig, um zuküftig das Leid der Tiere zu verhindern.
Aber die Tiere, für die jede Prävention zu spät kommt, brauchen Hilfe, denn sie "existieren" und fühlen körperlichen Schmerz, Hunger, Durst, Angst und seelischen Schmerz.

Bitte helfen Sie den Tieren, die nichts haben außer ihrem “nackten Leben”.