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Schule Pendjari: Bildung für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung

Sangou, Benin

Schule Pendjari: Bildung für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung

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Für Bildung braucht es mehr als ein Schulgebäude. Bildung nachhaltig zu stärken, ist Ziel unserer Schulpartnerschaft zwischen Sangou und Kaufbeuren. Die Kinder lernen auf Augenhöhe voneinander und wie sie nachhaltig ihre Umwelt gestalten können.

W. Groß von humedica e. V.Nachricht schreiben

Die Region Atakora ist die ärmste und ländlichste in Benin (Westafrika). Die Zone wird durch den großen Naturschutzpark Pendjari geprägt, der Heimat für viele bedrohte Tierarten ist. In der Bevölkerung wird der Park jedoch eher als Problem gesehen, da sie deswegen von ihrem Land vertrieben wurden. Im Fokus des Projekts steht das Dorf Sangou, das in besonderer Weise von Herausforderungen des Klimawandels bedroht ist. Mit dem Projekt "Schule Pendjari" schaffen wir die Voraussetzungen für eine Schulbildung, die die Schüler auf ihr Leben vorbereitet und einen Mehrwert für die Region bringt. Die Schüler sollen ihre eigene Umwelt besser kennen und schützen lernen.

Sangou und die Nachbardörfer haben zwar eine Schule für ihre Kinder - doch ein Schulgebäude reicht nicht aus, wenn die Schule ihren Zweck nicht erfüllen kann. Erstens unterstützt die Schulausstattung nicht die Entfaltung der Kinder. Es fehlen Tische, Stühle, Spielplätze, Mensa, Räume zum praktischen Lernen (Werkstatt, Garten, Malraum, Musikraum). Außerdem gibt es dauerhaft keine funktionierende Wasser- und Stromversorgung für die Kinder. Für die Eltern ist es unmöglich, ihre Kinder mit Heften und Schulmaterialien auszustatten und teilweise das Schulgeld zu zahlen. Zweitens mangelt es an ausreichendem Lehrpersonal, weshalb mehrere Altersklassen zusammengefasst werden und mit nicht geeigneten Unterrichtsstoffen konfrontiert werden. Drittens passen die Inhalte des Unterrichts nicht zur Lebensrealität der Dörfer. Die lokalen Sprachen werden nicht berücksichtigt, die lokale Umwelt sowie die eigene Geschichte und Kultur werden nicht vorgestellt und reflektiert. Darüber hinaus fehlt das Wissen über Zusammenhänge auf globaler Ebene, die ihr direktes Leben negativ wie positiv beeinflussen.

Mit der Schulkooperation möchten wir:

1. die Strukturen um die Schule nachhaltig stärken (ein Lehrer pro Klasse und Basis-Ausstattung finanzieren);
2. die Lerninhalte an die eigene Realität anpassen (Umweltbildung und Stellenwert der eigenen Kultur stärken);
3. zur Unterstützung der Kinder die Eltern befähigen (Alphabetisierung, Diversifizierung ihrer Aktivitäten und Rehabilitierung der Böden befördern);
4. Austausche zwischen SchülerInnen zwischen Sangou und Kaufbeuren ermöglichen  (inhaltliches Voneinanderlernen durch Videos und Briefe und Schüleraustausche organisieren). 

Durch unser Projekt möchten wir funktionierende Schulstrukturen schaffen, die die Akteure der Zukunft ausbilden, ihre eigene Lebensrealität und Umgebung autonom zu gestalten. Akteure, die diese Partnerschaft mit Kaufbeuren zukünftig durchführen - und zwar unabhängig von anderen Projekten der Entwicklungshilfe. 

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