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Hilfe für Samtpfoten in Not: Wo (nicht nur) die wilden Katzen wohnen

Karlsruhe, Deutschland

Hilfe für Samtpfoten in Not: Wo (nicht nur) die wilden Katzen wohnen

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Wera Schmitz betreibt seit 30 Jahren Tierschutz. Ihr Verein ist für jährlich über 600 Katzen oft die letzte Rettung, ihr Haus und die angeschlossene Auffangstation für ständig gut 70 Katzen temporäres oder dauerhaftes Zuhause.

W. Schmitz von Katzenhilfe Karlsruhe e.V.Nachricht schreiben

Neben den entlaufenen/ausgesetzten Fund- sowie Abgabe-Tieren (meist wg. Allergien, Tod oder Pflegebedürftigkeit des Halters) führt v.a. die in Karlsruhe immer noch fehlende Kastrationsverordnung zu einem verheerenden Anstieg der „wilden“ Katzenpopulation. Unzählige Einfangaktionen – bspw. in Kleingartenanlagen - und tragische Fälle von Katzenmüttern und deren Babys, die in der vermeintlichen „Freiheit“ ohne menschliche Hilfe oft kaum Überlebenschancen haben, halten die Tierschützer praktisch tagtäglich auf Trab.

So ist es nicht verwunderlich, dass die derzeit ca. 100 in der Obhut der Katzenhilfe befindlichen Samtpfotenganz unterschiedliche Schicksale haben. 

Da sind z.B.:
  • Die rüstige, über 20 Jahre alte „Oma“ Michele, die durch Abriss-/Baumaßnahmen ihren Futterplatz verlor.
  • Der liebe Tigerkater Reza, der erst nach Tagen neben seinem verstorbenen Halter in dessen Wohnung gefunden wurde und dem ein großer Tumor an der Nase entfernt werden musste.
  • Die scheuen Kumpels Bruno und Berti, die in einer Kleingartenanlage eingefangen wurden und gerne miteinander durch das Außengehege toben.
  • Albert, der verschmuste 17jährige, ehemals wilde, Casanova, dem die Herzen der Katzendamen zufliegen und der durch seinen „Harem“ auch hilft, Ängste gegenüber den Menschen abzubauen.

So verschieden wie die Schicksale sind auch die Charaktere der Samtpfoten: Es gibt z.B. Einzelgänger wie Ilona oder Lisa, die lieber für sich bleiben wollen, neugierige und verspielte Katzen wie Jana, die den Kontakt zu Ihresgleichen suchen, sich aber vor Menschen fürchten, menschenbezogene ehemalige Wohnungskatzen wie Nala und Stella, die es genießen, gestreichelt zu werden oder schüchterne wie die knapp 3jährige schwarz-weiße Josie, die sich mittlerweile (wenn auch nur auf bestimmten Plätzen) streicheln lässt.

Die Zielsetzung des Vereins ist es, möglichst viele Katzen in ein passendes neues Zuhause vermitteln zu können – auch die Wildlinge und extrem scheuen Exemplare. Dies gelingt in vielen Fällen, ist aber oft – trotz aller Geduld, Zuneigung und Bemühungen der Helfer – ein Prozess, der mehrere Jahre dauern kann. Für diese Tiere oder auch diejenigen, die sich in der Station zwar wohlfühlen aber wohl nie vermittelt werden können, bietet der Verein Patenschaften an.

Auf diese Beiträge zur Finanzierung der Arzt-, Futter- und Unterbringungskosten ist der ausschließlich ehrenamtlich tätige Verein dringend angewiesen: Allein die Tierarztrechnungen für 2017 beliefen sich auf deutlich über 150.000€ - hinzu kommen Kosten für Energie (insbesondere im Winter), sowie Futter, Streu, Putzmittel usw.

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