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Ein treuer Helfer für Thomas

Marburg/Wehrda, Deutschland

Ein treuer Helfer für Thomas

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Spendenaktion zur Anschaffung und Unterhalt für einen Assistenzhund für Thomas

T. Wiederhold von Mobil mit Behinderung e.V.Nachricht schreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,
erlauben Sie mir, dass ich Sie ein wenig in mein Leben entführe. Als junger Mensch habe ich, wie jeder Andere, mein Leben geplant. Habe eine gute Ausbildung zum Bäcker und Konditor absolviert und stand sicher mit beiden Füssen im Leben. Ich heiratete, gründete eine Familie - habe zwei absolut tolle Töchter. Durch meine Arbeit verdiente ich genug, um alle zu ernähren. Wir blickten in eine gesicherte, wunderschöne und harmonische Zukunft. Das änderte sich von heute auf morgen. Ich wachte mit Schmerzen auf – der Arzt teilte mir mit, dass meine Wirbelsäule eher einem Trümmerhaufen gleicht. Es folgten bisher 19 Operationen, die jedoch keine Linderung brachten. Im Gegenteil, es wurde mit jeder Schraube immer schlimmer. Das Schlimmste  begann mit dem Bruch der Schrauben, deren Spitzen sind durch den Wirbelkanal gedrungen, diese verletzen und reizen die Nerven bis heute.Durch die Nerven Schädigungen vergeht kein Tag, an dem ich schmerzfrei bin! Niemand hat mir damals gesagt, dass ich mich nach den Operationen nicht mehr bewegen darf, um die Nerven nicht weiter zu zerstören und mir ein Leben mit starken körperlichen Einschränkungen bevorsteht. Zu alldem kam dann auch noch das Ende meiner Erwerbsfähigkeit. Meine Frau konnte und wollte so ein Leben nicht führen. Meinen Töchtern (12, 17) wollte sie diesen oft sehr traurigen Anblick ersparen. Im Oktober 2016 trennte Sie sich. Ich musste schweren Herzens einsehen, dass meine Frau mit meiner gesundheitlichen Veränderung und mit mir als Ehemann nicht mehr leben konnte - mit einem Mann, der nichts mehr leisten kann und dem es oft sehr schlecht geht. Notgedrungen konnte ich vorübergehend bei meinen Eltern einziehen, aber nicht als Dauerlösung! Im Januar 2017 zog meine Exfrau über Nacht aus unserer früheren Wohnung aus. Mir blieb gar nichts aus unserer Ehe! Völlig unerwartet hat sich für mich die Möglichkeit ergeben, in ein „Betreutes Wohnen“ zu ziehen. Eine Wohnung, die barrierefrei ist und vor allem die ich mit meiner kleinen Rente und aufstockender Grundsicherung bezahlen kann. Der Umzug konnte kurzfristig erfolgen. Ich wohne alleine und soll mich möglichst nicht bewegen, damit die Nerven nicht noch mehr geschädigt werden. Nicht laufen, nicht bücken, nichts heben, keine Schuhe anziehen – nichts machen, was minimal den Rücken belastet. Das Einzige, was mir gerade etwas Positives gibt, ist mein Ehrenamt im Verein Mobil mit Behinderung e.V. Trotz des Betreuten Wohnen fehlt mir allerdings an vielen Stellen eine Hilfe im Alltag. Ein Assistenzhund würde mir im Alltag helfen und meinen Rücken somit entlasten. So hätte ich wieder mehr Selbstständigkeit, vermutlich weniger Schmerzen und einen treuen Gefährten. Ein Assistenzhund könnte mir beispielsweise heruntergefallene Gegenstände, z.B. Schlüssel/Geldstück aufheben, mir Schuhe und Socken ausziehen, Telefon oder Fernbedienung bringen, Waschmaschine ein- und ausräumen, Lichtschalter und Ampelknöpfe betätigen usw. Außerdem würde ein Assistenzhund den Menschen die Berührungsangst gegenüber einem Rollstuhlfahrer nehmen. Endlich könnte ich viel leichter neue Freunde finden.

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