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Bildung und nachhaltige Grundversorgung in Fischergemeinden Ecuadors – 2018

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Wir unterstützen ecuadorianische Fischergemeinden in ihren Bemühungen um den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Mangrovenwälder, welche sie umgeben.

D. Schönig von Schutzwaldverein e.V.Nachricht schreiben

Seit siebzehn Jahren arbeitet der Schutzwaldverein e.V. gemeinsam mit Fischer-Gemeinden im Golf von Guayaquil auf den Schutz und die nachhaltigen Nutzung der Mangrovenwälder in Ecuador hin. Lokale Fischereiorganisationen verwalten gemeinschaftlich und selbstbestimmt eine 11.000 Hektar umfassende Konzession, die vom ecuadorianischen Umweltministerium ausgestellt wurde. Das Konzessionsgebiet und seine Umgebung stehen darüber hinaus unter dem völkerrechtlichen Schutz der Ramsar-Konvention.

Mangroven dienen zahlreichen Fisch- und Krustentier-Arten als Lebensraum und bilden damit die ökologische Basis für den lokalen Fischfang. Darüber hinaus schützen sie Küsten vor Erosion, mindern die Auswirkungen von Überschwemmungen und Stürmen, und wirken dem Klimawandel entgegen. Da hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung der Mangroven soziale und ökologische Aspekte nicht voneinander getrennt werden können, versteht sich der Schutzwaldverein als eine Organisation, die nicht nur die Mangrovenwälder selbst sondern auch die dort ansässige Bevölkerung in den Mittelpunkt rückt.

Da Lebenserwerb und die Kultur der Gemeinden im Golf von Guayaquil eng mit den Mangrovenwäldern verwoben sind, soll die dortige Konzession sowohl die Erhaltung der Wälder als auch ein gutes und würdevolles Leben der Bewohner sicherstellen. Auch wir als Freiwillige möchten im kommenden Jahr die Vorhaben der Gemeinden in den Bereichen Bildung und nachhaltige Grundversorgung gemeinsam mit unserer ecuadorianischen Partnerorganisation Cerro Verde unterstützen. Der Schutzwaldverein und Cerro Verde streben dabei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an, die größten Wert auf Autonomie und Selbstbestimmung der Mangrovengemeinden legt, und die nachhaltige Entwicklung auch als gemeinschaftliches Lernen begreift.

Unsere Freiwilligendienste und die damit zusammenhängende Unterstützung der Gemeinden und unserer Partner werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu 75% gefördert. Der Eigenanteil des Schutzwaldvereins (25%) beträgt in diesem Jahrgang 19.633,08 Euro. Davon übernehmen die Partnerorganisationen in Ecuador 12.320,00 Euro durch die Verpflegung der Freiwilligen in den Gemeinden. Es verbleibt damit ein finanzieller Beitrag des Schutzwaldvereins in Höhe von 7.313,08 €, der durch Spenden eingenommen werden muss. Dieser dient unter anderem der Vorbereitung auf den Freiwilligendienst; der Durchführung monatlicher Versammlungen, in denen sich Vertreter verschiedener Gemeinden austauschen können; der Realisierung von Workshops im Umwelt-, Gesundheits-, und Kulturbereich; sowie der Unterstützung größerer Projekte, beispielsweise im Rahmen der Trinkwasserversorgung. Da der Schutzwaldverein vollständig ehrenamtlich tätig ist, tragen sämtliche Spenden dazu bei, dass wir unseren Eigenanteil decken und so die Freiwilligendienste und dazugehörigen Projekte verwirklichen können.

Eine kurze Vorstellung unserer Gruppe und des Einsatzgebiets im Golf von Guayaquil befindet sich als Kommentar unter den  Fotos des Projekts. 

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