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Papageien schützen durch Sicherung der Alemendro-Bäume: Quad für Aktivist!

Refugio Mixto Maquenque, Costa Rica

Papageien schützen durch Sicherung der Alemendro-Bäume: Quad für Aktivist!

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Der gefährdete Große Soldatenara hat in unserem Schutzgebiet einen Rückzugsort, in dem er Nahrung und Brutstätten findet. Das Gebiet muss von unserem Partner vor Ort immer wieder kontrolliert werden. Für diese Arbeit benötigt er ein Quad.

Lisa N. von Tropica Verde e.V.Nachricht schreiben

Im Norden Costa Ricas wird der Großen Soldatenara (Ara ambiguus) von Ananasplantagen bedroht. Tropica Verde hat dort ein 103 ha großes Gebiet (Reserva Lapa Verde), das aus Primär- und Sekundärwald besteht. Es ist Teil des Maquenque-Schutzgebietes im Biologischen Korridor San Juan – La Selva. Der Schutz der Primärwälder mit ihren Baumriesen hilft, Populationen der unterschiedlichsten Arten einen Lebensraum zu bieten. Speziell geht es uns in dieser Gegend um den Großen Soldatenara (Ara ambiguus), dessen bevorzugte Nahrung sowie Brutstätte vom sogenannten Almendro – spanisch für Waldmandelbaum – bereitgestellt wird. Das Tropica Verde-Grundstück ist ein wichtiger Rückzugsort für diese Papageien geworden und fördert somit ihren Fortbestand.
 
Das Gebiet in den weitläufigen Regenwäldern muss auch immer ein wenig kontrolliert werden, da es gerade dort in der Einsamkeit ein einfaches Spiel ist, Bäume zu klauen, Abfall abzulagern oder seltene Tierarten zu jagen. Außerdem müssen die Grenzen durch einen kleinen, aber ersichtlichen Pfad freigehalten werden, damit die Grundstücksgrenzen (ja, auch  im Regenwald!) eingehalten werden können. Aus diesem Grund beschäftigt unser Projektpartner CCT in Costa Rica den Waldhüter Ulíses Alemán, der stets auf der Reserva Lapa Verde, sowie auf dem Grundstück unserer Nachbarn – OASENBOS – Patrouille läuft und die Grenzen mit der Machete freihält. Bei einem 8-Stunden-Rundgang, der knapp die Hälfte der Grundstücksgrenzen ablaufen lässt, kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wieviel Arbeit dahinter steckt. Hut ab!
 
Nach persönlichen Besuchen auf der Reserva Lapa Verde ist uns jetzt eines sonnenklar geworden: Ulíses braucht unbedingt ein Quad! 
Die Wege sind höchstgefährlich, mit einem 4×4 Geländewagen braucht man für 25 km über 1,5 Stunden. Die Straßen haben Löcher, die so groß sind, dass ein ganzer Bär darin verschwinden würde. In der Regenzeit ist der Weg zu den Grundstücken manchmal überhaupt nicht befahrbar. 
Zur Zeit bewegt sich Ulíses mit einem Motorrad fort, was aber angesichts der Verhältnisse zu gefährlich ist! 

Der Vorstandsvorsitzende und einer der Gründer von Tropica Verde waren vor kurzem in Costa Rica und  haben ihre Erfahrungen sehr bildlich in einem Blog festgehalten. Hier kann man lebensnah nachlesen, wofür wir Ulíses beim Kauf eines Quad helfen. Auf dieser Reise und den beschwerlichen Wanderungen haben die beiden ihm versprochen, dieses Thema bei der nächsten Tropica Verde Sitzung als eine Priorität anzusprechen, um Geld für das Quad zu sammeln.

Gesagt – getan!

 

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