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Der Kolonialismus hat mich geprägt - Erinnerungskultur macht Schule

Wir wollen uns begegnen, verstehen und voneinander lernen. Wir sind 20 junge Pädagoginnen und Pädagogen aus Kamerun und Hamburg. Mit deinem Beitrag werden eine Bildungsfahrt nach Hamburg und die damit verknüpften Schulprojekte ermöglicht.

Ben C. von Verein Netzwirkung e.V.Nachricht schreiben

Wir wollen uns begegnen, uns verstehen und voneinander lernen. Wir, das sind 10 junge Lehrerinnen und Lehrer aus Kamerun und 10 Referendarinnen und Referendare aus Hamburg. Mit deiner Unterstützung wird eine Bildungsfahrt der Kamerunischen Kolleginnen und Kollegen nach Hamburg ermöglicht. In Hamburg werden gemeinsam Schulprojekte zum Thema Kolonialismus durchgeführt.

Was ist die Projektidee?

"Der Kolonialismus hat mich und mein Land geprägt!" Zur kolonialen Vergangenheit Deutschlands in Kamerun: Geschichte – Erinnerungskultur – Aufarbeitung.

Worum geht es genau?

Ziel dieses Projekts ist die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte in Kamerun und die Schaffung einer Erinnerungskultur, die an eine notwendige Aufarbeitung und Versöhnung beider Länder anknüpft – insbesondere in Zeiten, in denen Deutschland eine starke Haltung gegen Antisemitismus und Rassismus anstrebt. Im Sinne der Bildung für Nachhaltige Entwicklung stehen die folgenden SDG’s im Zentrum:
  • SDG 4 Nachhaltige Bildung
  • SDG 10 Weniger Ungleichheit

Wie soll dieses Ziel erreicht werden?
Unser Austausch basiert auf der Idee, die Lehrerausbildung in Yaoundé und in Hamburg durch gemeinsame bildungspolitische Aus- und Fortbildung noch stärker miteinander zu vernetzen, um auf diese Weise interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen, gezielt Schulprojekte zu etablieren und das Entstehen von Schulpartnerschaften zu fördern. Es soll also ein interkultureller Süd-Nord-Bildungsaustausch zwischen Afrika und Europa auf die Beine gestellt werden, der sich gezielt mit dem oben beschriebenen Projekt auseinandersetzt. Der erste Teil des Austausches hat bereits in Ebolowa, Kamerun, stattgefunden. 10 Lehrkräfte aus Hamburg konnten vor Ort mit 10 kamerunischen Kolleginnen und Kollegen und einer großen, sehr motivierten kamerunischen Schülerschaft an gemeinsam entwickelten Projekten zum Thema Kolonialismus arbeiten. In Zusammenarbeit wurde der Kolonialismus in einem übergreifenden Schulprojekt an insgesamt fünf weiterführenden Schulen in Ebolowa zum Unterrichtsthema gemacht und in einer gemeinsamen Abschlusspräsentation mit allen Schulen an die Öffentlichkeit getragen.

Nun soll dieses Projekt im Zeitraum von drei Wochen zu Beginn des Schuljahres 2018/19 auch an deutschen Schulen in Hamburg durchgeführt werden. Um dieses Projekt zu realisieren, benötigen wir finanzielle Unterstützung zur Deckung der Kosten der Austauschbegegnung: Transportkosten für die Kameruner Lehrkräfte, Projektmaterialien sowie Gelder für kulturpolitische Aktivitäten.

Die Kosten für Reise, Verpflegung und Unterbringung der deutschen Lehrkräfte werden von ihnen selbst getragen.

Für deine Unterstützung möchten wir uns vorab herzlich bedanken. 

Euer Netzwirkung e.V. und Kameruner Partnerverein EduNeC (Educational Network Cameroon) http://netzwirkung.com.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über