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Herat, Afghanistan

Unser Afghanistan-Projekt begrüßt 3 neue engagierte Stipendiat*innen!

Larissa Erben
Larissa Erben schrieb am 21.11.2020

Nach unserem letzten Auswahlverfahren vom Oktober 2019 bis zum Februar 2020, in dem wir 6 neue Stipendiat*innen aufgenommen hatten, durften wir im Frühjahr zwei unserer Stipendiaten, Suraj K. und Farzad B. verabschieden. Wir beglückwünschen Suraj und Farzad herzlich zu ihrem erfolgreichen Bachelorabschluss.  

Nun freuen wir uns, mitteilen zu können, dass wir im Sommer ein weiteres Auswahlverfahren durchgeführt und drei neue Stipendiat*innen aufgenommen haben. Somit fördern wir jetzt aktuell 13 Stipendiat*innen an der Universität Herat.

Hier stellen wir unsere 3 neuen Stipendiat*innen vor:




Nagina studiert „Accounting“ im dritten Semester. Sie möchte zwei Projekte in Angriff nehmen: 

Da sie ihr Studium bislang durch Nähen selber finanzieren konnte, möchte sie bedürftigen Schülerinnen in der Oberstufe Nähkurse anbieten. Die Idee dahinter ist, dass wir damit eine Zielgruppe erreichen, die aufgrund ihrer Bedürftigkeit sonst nicht auf die Idee käme zu studieren. Neben den Nähfertigkeiten möchte Nagina die Teilnehmerinnen ihres Kurses motivieren, sich durch die erlernten Fertigkeiten finanziell unabhängig zu machen und somit sich zuzutrauen, ein Studium aufzunehmen. 

In ihrem zweiten Projekt möchte sie bedürftigen Student*innen Paschtu-Kurse anbieten, da gute Paschtu-Kenntnisse die Jobchancen in Afghanistan wesentlich verbessern. 




Ahmad studiert Politikwissenschaften im 3. Semester. Er hat bereits in „Teacher Training Workshops“ teilgenommen und Erfahrungen im Unterrichten gesammelt. Er möchte eine Gruppe von 25 bedürftigen Student*innen gründen und ihnen in wöchentlichen dreistündigen Kursen Englisch beibringen. Sein Ziel ist es, dass die Teilnehmer*innen seines Kurses, die sich keinen bezahlten Sprachkurs leisten könnten, in einem Jahr fließend Englisch sprechen können. Dadurch können sie zum einen ihre Jobchancen verbessern und bekommen auch Zugang zu englischsprachiger Literatur, zu internationalen Workshops oder Stipendiumsmöglichkeiten.




Tayyeba studiert „Counseling“ im 3. Semester. Sie möchte im Rahmen ihres Projekts bedürftigen Mädchen im Alter von 15 bis 20 Jahren, die bereits gute Kenntnisse in Englisch haben, aber bis jetzt keine Möglichkeit gefunden haben, das höchste Sprachniveau zu erreichen, „Englisch für Fortgeschrittene“ anbieten. Sie hat dafür einen Drei-Jahres-Plan vorbereitet. Sie möchte ihren Schülerinnen im zweiten Lehrjahr auch methodologisches Wissen beibringen, das sie als zukünftige Englischlehrerinnen brauchen werden. Nach dem Absolvieren des Programms fangen die Schülerinnen als professionelle Lehrerinnen an, ihrerseits Klassen zu bilden und ehrenamtlich bedürftige Schülerinnen mit mittlerem Sprachniveau zu Englischlehrerinnen auszubilden. 

Neben den Sprachunterrichten möchte sie auch jede Woche einen Tag psychologische Sitzungen anbieten, weil sie in ihrem Studium erworbene Kenntnisse, wie man Schüler*innen motivieren und ihre Selbstwirksamkeit erhöhen kann, den Teilnehmerinnen für ihre zukünftige Lehrtätigkeit beibringen möchte.

Unsere Stipendiatin verspricht sich durch diesen Schneeballeffekt ein nachhaltiges Projekt, das die Bildung in ihrem Land weiterbringt. 


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