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Ein Hospital für die Ärmsten der Armen in Goma - Kongo Hilfseinsatz 2018

Goma, Kongo (Republik)

Ein Hospital für die Ärmsten der Armen in Goma - Kongo Hilfseinsatz 2018

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Die medizinische Versorgung, die Infrastruktur und die Perspektiven für viele Kinder und Erwachsenen in Goma, einer Großstadt im Kongo, sind miserabel. Unser Ziel ist es, hier nachhaltig zu helfen – unter anderem durch den Bau eines Krankenhauses.

Robert S. von Kirche in Aktion e.V.Nachricht schreiben

Das fünfte Mal in Folge fliegt ein Team von Kirche in Aktion nach Goma. Goma ist eine Stadt in der Demokratischen Republik Kongo mit 1,2 Millionen Einwohnern direkt an der Grenze zu Ruanda. Der Stammeskrieg im Nachbarland in den 1990ern hat über eine Million Menschenleben gekostet. Viele Flüchtlinge und Waisenkinder retteten sich damals in die Grenzstadt Goma. Im Januar 2002 kam es erneut zu einer Katastrophe. Ein gewaltiger Vulkanausbruch ließ 400.000 Menschen vor den Lava-Massen fliehen. Die Lava zerstörte damals ein Drittel der Stadt. Es gab mehr als 100 Tote, rund 120 000 Bewohner wurden obdachlos.

Während der letzten Jahre, in denen Kirche in Aktion mit Hilfsteams in den Kongo geflogen ist, ist eins besonders deutlich geworden: Goma benötigt dringend eine verbesserte medizinische Versorgung. Zwar gibt es einige Allgemeinmediziner und auch einige teure Krankenhäuser. Die Ärzte sind aber häufig überlastet. So kümmert sich ein Allgemeinmediziner im Schnitt um 10.000 Einwohner. Fachärzte gibt es noch weniger. Für 1.000 Einwohner stehen nur 0,8 Krankenhausbetten zur Verfügung. Hinzu kommt, dass sich schlicht viele Einwohner schon einfache medizinische Behandlungen nicht leisten können. 

Hier möchten wir nachhaltig helfen:

Wer? Ca. 15 motivierte Helfer aus dem Rhein-Main-Gebiet
 Wann? 16 bis 28. Juli 2018
 Was? In Goma wird jede helfende Hand benötigt, bei der Bereitstellung von Hilfsgütern, bei der Gestaltung von Kinderprogrammen und vor allem bei der Planung und dem Bau der Klinik.

Seit nunmehr zwei Jahren reisen in Kooperation mit uns Ärzteteams aus Deutschland und den USA nach Goma. Sie opfern Zeit und Geld und haben bereits über 600 kostenlose OPs unter schwierigsten Bedingungen durchgeführt. Hier wollen wir ansetzen und daher ist ein großes Vorhaben unseres diesjährigen Einsatzes, gemeinsam mit dem Ärztehilfswerk Interplast ein medizinisches Versorgungszentrum zu verwirklichen. Hier soll ein von Einheimischen geleitetes Krankenhaus der Grundversorgung entstehen, in dem zudem regelmäßig westliche Ärzteteams in Kurzeinsätzen Patienten operieren und behandeln sowie heimische Ärzte schulen können.

Kirche in Aktion und Interplast möchte das Gesamtprojekt über Spenden finanzieren. 

Wenn auch du dieses nachhaltige Projekt unterstützen möchtest, würden wir uns sehr freuen.

Wir sind dankbar für jede Spende! 

Wie genau werden Spenden eingesetzt?

Jede Spende wird projektbezogen eingesetzt, d.h. es werden keine Spenden vom einen Projekt auf ein anderes verschoben. Die Bedarfe, die auf Betterplace.org aufgelistet sind, werden von den eingegangenen Spenden gedeckt. Dein Geld wird zu 100% in das Projekt investiert – jedoch werden mit 15% deiner Spende Kosten gedeckt, die in nahem Zusammenhang mit den Einsätzen durch die Vorbereitung und das Organisieren der Projekte entstehen. Es werden teilweise Verwaltungskosten gedeckt, wie auch Porto, Transport-, Zoll- oder andere Kosten bezahlt, die nicht unter einen der aufgelisteten Bedarfe fallen. 

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