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Stop den Hunger durch EE im Schulinternat in Hoachanas/Namibia

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Licht + Warmwasser mittels Solartechnik sollen helfen, Kosten deutlich zu senken um mehr für die Mahlzeiten übrig zu haben. Saubere Toiletten mit Trenntechnik verbessern die Gesundheit und liefern wertvollen Dünger und Kompost.

B. Blaschke von Lernen-Helfen-Leben e.V.Nachricht schreiben


 Im Schulinternat, Hostel genannt, in Hoachanas/Namibia leben z.Z. etwa 45 Kinder, die auf weit entlegenen Farmen zuhause sind und für die der Schulweg unter der Woche zu lang ist. Vier Wochen und an drei Wochenenden werden sie von einigen Frauen versorgt und von einigen Lehrern betreut, das letzte Wocheenende verbringen sie zuhause. Für Verpflegung und Unterkunft müssen die Eltern aufkommen, doch dies gelingt nur den wenigsten. Um zumindest eine tägliche Maisration - was anderes gibt es nicht zu essen - bezahlen zu können, wird an den Energiekosten gespart wo es möglich ist. Die gut ausgestattete Küche bleibt geschlossen, die Gaskocher bleiben ungenutzt, die Frauen kochen draußen im Qualm des traditionellen Drei-Steine-Feuers, das Feuerholz bringen die Eltern mit. Das reicht aber nicht, um jeden Tag für 160 Schulkinder ein Schulessen zu bereiten, in diesen Fällen der Feurholzknappheit gibt es kein warmes Essen. 

Warmes Wasser gibt es nur manchmal zum Abwaschen in der Küche, die Kinder essen mit den Fingern aus dem Kochtopf, dadurch wird kein Abwaschwasser für Besteck oder Teller benötigt. In den Waschräumen fließt nur spärlich kaltes Wasser, denn auch das kostet Geld. Für Haarwaschmittel oder Seife ist schon gar kein Geld übrig, Kleidung wird kalt, oftmals auch ohne Seife gewaschen. Der Kühlschrank bleibt leer, er frißt zuviel Strom, jede zweite Lampe ist stillgelegt um die Stromrechnung niedrig zu halten. Wenn es ganz knapp wird sammeln die Lehrer bei den Kollegen ein paar Namibia-Dollar für ein Essen. 

Unsere NGO unterstützt Deensia seit Jahren und wir können beobachten, wie mühsam es ist, in armen Regionen ein Business aufzubauen. Aber mit der Herstellung von Ziegelsteinen gibt es hin und wieder einen kleinen Auftrag und jetzt will die Schule - mit unserer Hilfe - die Energieabhängigkeit reduzieren und zugleich die Schultoilette auf einen modernen Stand bringen, d.h. Trenntoiletten und umweltfreundliche Entsorgung der wertvollen Abfälle. Mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien sollen Kosten gesenkt und zugleich die Umwelt geschützt werden, ein moderner holzsparender Kocher spart Brennholz und reduziert die schädlichen Abgase. Via Skype und whatsapp haben wir die Projektbeschreibung fertig gestellt und Deensia wird bei ihrem Besuch in Köln sich die letzten Informationen holen.

Hauptanliegen ihres Besuches ist aber die Abrechnung des letzten Projektes und wir erwarten, wie auch schon bei den zwei Vorgängerprojekten in 2013 und 2015, eine tagebuchähnliche Aufzeichnung, in die die einzelnen Rechnungen tageweise eingeklebt sind. Das ist für einen deutschen Buchhalter zwar etwas ungewöhnlich, aber interessant und  lebendig und zum Schluss ist nur eines wichtig: ist unser Geld ordentlich ausgegeben bzw. angelegt.

Ein letztes Wort zu LHL, unsere NGO, die seit fast 30 Jahren mit afrikanischen Partnern in verschiedenen Ländern zusammenarbeitet. Derzeit arbeiten wir an 12 Projekten in 8 Ländern und die Arbeit wird nicht weniger. Mehr können Sia auf unserer Website www.l-h-l.de nachlesen.

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