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Suizidprävention in Uganda - Helfe Leben wieder lebenswert zu machen

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Enttabuisierung seelischer Leiden und Suizidprävention in Uganda durch Aufklärungskampagnen zu psychischer Gesundheit und Schaffung eines emotionalen Unterstützungssystems.

Julia E. von Jangu e.V.Nachricht schreiben

Jedes Jahr begehen in Uganda mehr als 4000 Menschen Selbstmord. Das Land hat die vierthöchste Suizidrate Afrikas, weltweit liegt es auf Platz 17. Die hohe Arbeitslosenrate von ca. 83 % und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit werden dabei häufig als Auslöser genannt. Doch auch ein Mangel an Hilfsangeboten, an sozialer Unterstützung sowie an einem generellen Verständnis für psychische Störungen bilden essentielle Risikofaktoren. Hinzu kommt eine enorme Stigmatisierung suizidalen Verhaltens. Außerdem werden Selbstmordversuche mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft.

Unser Ziel ist es, gegen die Stigmatisierung seelischer Leiden vorzugehen und Selbstmorde zu verhüten. Bereits im Jahr 2016 haben wir Lifesavers' Strides ins Leben gerufen und führen Aufklärungskampagnen zu psychischer Gesundheit sowie Suizidalität durch. Um präventiv anzusetzen, arbeiten wir hierbei vorwiegend mit Secondary Schools. Dort etablieren wir ein Unterstützungsangebot unter Gleichaltrigen, indem wir Schüler mit grundlegenden Life-Coaching Fähigkeiten ausbilden, damit sie sich gegenseitig emotional unterstützen können. Um neben diesem Peer-Coaching ein breiteres Unterstützungsangebot zu schaffen, führen wir zusätzlich Gruppensitzungen durch, um Selbstwert und soziale Kompetenzen zu fördern.  

Monica Oweneema, die Gründerin von Lifesavers‘ Strides, ist selbst Betroffene. Sie wuchs in einem Waisenhaus auf und musste in ihrer Jugend zahlreiche Mobbingerfahrungen machen. Sie fühlte sich lange Zeit abgelehnt und wurde depressiv. Zweimal versuchte Monica sich das Leben zu nehmen, da sie weder die Möglichkeit hatte, ihre Gefühle frei auszudrücken noch soziale Unterstützung zu erhalten. Ihr Leben wandelte sich, als sie zufällig auf das Buch „Chicken Soup for the Teenage Soul“ stieß, das über Ängste und Sorgen von Jugendlichen handelt. Monica begann daraufhin ihrer Traurigkeit und ihrem Ärger in Tagebüchern Ausdruck zu verleihen und sich nach und nach einem sehr verständnisvollen Freund anzuvertrauen
.   
In der Social Innovation Academy (SINA) bekam sie schließlich die Möglichkeit ihre schicksalhafte Lebensgeschichte in ein soziales Startup umzuwandeln, um auch anderen Betroffenen helfen zu können. Die SINA bietet benachteiligten Jugendlichen einen einzigartigen Lernort und stattet sie mit allen Voraussetzungen aus, um erfolgreiche Sozialunternehmer zu werden. Jugendliche schöpfen aus den Herausforderungen ihrer schweren Vergangenheit Kraft und verwandeln Missstände in unternehmerische Möglichkeiten.

Seit der Gründung von Lifesavers' Strides konnten wir mit mehreren Schulen in Mpigi, Uganda, zusammenarbeiten, etwa 50 Peer Coaches ausbilden und somit einen nachhaltigen Einfluss auf die Leben von bis zu 500 Jugendlichen nehmen.
 
Wir investieren finanzielle Zuwendungen landesweit in Aufklärungskampagnen, Peer-Coaching-Trainingseinheiten sowie die Durchführung von Gruppentrainings an Schulen.
Zusammen können wir die Welt zu einem besseren und gesunderen Ort machen!

www.socialinnovationacademy.org/lifesaversstrides/

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