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Fairer Tee: Indische Minderheit mit deutschen Handelspartnern verbinden

Gudalur, Indien

Fairer Tee: Indische Minderheit mit deutschen Handelspartnern verbinden

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Faire Handelspartner für indischen Grüntee – realisieren Sie eine gerechte Wirtschaft für eine kleine indische Selbsthilfegruppe der ethnischen Adivasi-Minderheit. Ermöglichen Sie mit SODI eine Reise aus Indien zu deutschen Kooperationspartnern.

Patricia S. von SODI e.V. (Solidaritätsdienst International)Nachricht schreiben

Die Entwicklung der Nilgiri-Berge im Dreistaateneck Kerala sowie Tamil Nadu und Karnataka zum Teeanbaugebiet begann bereits in der Kolonialzeit. Für die dort lebende Minderheit der Adivasi war das ein radikaler Einschnitt. Lebten sie bis dahin von den Ressourcen des Waldes und im Einklang mit der Natur, mussten sie ihr Leben nun ohne jede Vorbereitung komplett umstellen. Bis heute weichen die zusammenhängenden Waldgebiete immer mehr dem Tee. Unter schwierigsten Bedingungen, ohne das notwendige Wissen und in Abhängigkeit von Zwischenhändlern bauen die Adivasi seither grünen Tee an. Gemeinsam mit der lokalen Selbsthilfeorganisation CTRD (Center for Tribal Rural Development) solidarisiert sich SODI seit ca. zwei Jahren mit der ethnischen Minderheit. Neben Weiterbildungen im ökologischen Anbau des Grüntees sind die Verarbeitung und Vermarktung des Tees in einer Teekooperative mit eigener Teefabrik der Schlüssel zu einer fairen Bezahlung und der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben der Minderheit.

Ramaswamy Ranganathen, Mitbegründer der kleinen Adivasi-Organisation CTRD und Initiator der ökologischen Teekooperative, möchte im April 2018 auf der Suche nach fairen Handelspartner nach Deutschland reisen. Der ökologische Grüntee soll auch hierzulande verkauft werden. Damit Ranganathen hilfreiche Kontakte knüpfen und Kooperationspartner suchen kann, braucht es eine gesicherte Finanzierung seiner Reise von Indien nach Deutschland. Zeigen Sie sich jetzt solidarisch und unterstützen Sie seine Reise und damit das Recht der Minderheit auf gerechte Bezahlung!

Hintergrund des Projekts: Indigene Kleinbauern organisieren sich in ökologischer Teekooperative

Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern pflanzen den Tee in einer Mischkultur mit Pfeffer und einer Baumart an. So verhindern sie eine einseitige Nutzung und Erosionsschäden. Gleichzeitig ermöglicht ihnen der Verkauf von Pfeffer ein zusätzliches Einkommen. Um die Rolle der Produzent*innen weiter zu stärken, wird derzeit eine lokale selbstverwaltete Teefabrik gebaut. „Im Februar eröffnen wir unsere Fabrik. Die erste, die ausschließlich von Adivasi geführt werden wird“, sagt Ranganathen, der selbst Adivasi ist und in seiner Jugend Teepflücker war. Die Fabrik wird von der Tribal Tea Producer Company geleitet, einem kleinem Unternehmen der Assoziation der indigenen Bäuerinnen und -bauern. So bleibt der Gewinn aus dem Teeanbau in den Händen der Adivasi. „Durch die Produktion in einer Kooperative erhalten die Adivasi endlich eine gerechte Bezahlung. Sie werden unabhängig von Zwischenhändlern, die sie vorher ausgebeutet haben“, erklärt Ranganathen. Maßnahmen wie die dezentrale Sammlung und der Transport der Teeblätter zur Fabrik oder die eigene Verarbeitung führen zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit. Um die Region der Nilgiri-Berge wirklich langfristig wirtschaftlich und sozial zu verbessern, sucht Ranganathen nun verantwortungsvolle Handelspartner für den hochwertigen ökologischen Tee auch in Deutschland.

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