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Geflüchtete verstehen: Einsatz von Dolmetscher*innen in Therapie & Beratung

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Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. bietet Therapie und Beratung für traumatisierte Geflüchtete und Folterüberlebende. Um unsere Klient*innen zu verstehen und zu unterstützen, sind wir auf den Einsatz von Dolmetscher*innen angewiesen.

B. Windheuser von Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.Nachricht schreiben

Hal yumkinukum musa3adatuna? Nahnu behaja ledamekum! Diese Worte könnten von einer
Flüchtlingsfamilie stammen, die unser Therapiezentrum für Überlebende von Folter und Krieg aufsucht.
Mitglieder unseres Teams sprechen Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Arabisch, Türkisch und
Kurdisch. Aber bei mehr als 1000 Klient*innen aus 26 Ländern sind wir nicht der Lage, sämtliche Sprachen zu verstehen - und nicht immer spricht die zuständige Fachkraft die gerade benötigte Sprache. Was also tun in einem psychosozialen Zentrum, in dem Klient*in und Therapeut*in nicht dieselbe Sprache sprechen? Unsere Arbeit ist ohne den Einsatz von Dolmetscher*innen schlicht unmöglich. Sprache ist eine wichtige Grundlage für die Verständigung über Probleme und essentiell für die gemeinsame Suche nach Lösungswegen. Dabei geht es nicht nur um das Verstehen der Sprache, sondern auch um die Vermittlung der Bedeutung des Gesagten. Aus diesem Grund arbeiten wir mit professionellen Sprach- und Kulturmittler*innen, die in den Therapie- und Beratungsgesprächen nicht nur wortnah übersetzen, sondern das Gesagte wenn nötig auch in den kulturellen Kontext einordnen können.
Können Sie uns helfen? Wir brauchen Ihre Unterstützung! Ein Satz, den wir auf Arabisch ohne die
Hilfe unserer Dolmetscher*innen nicht verstehen könnten. Sprachmittlung ist trotz der zentralen
Bedeutung noch immer kein Standard, weder in der Gesundheitsversorgung noch bei Behörden.
Behandlung und Betreuung finden dort häufig ohne Dolmetscher*in statt, vor allem weil die Finanzierung
fehlt. Während unsere Therapeut*innen aus öffentlichen Fördermitteln finanziert werden können, gilt dies
für den Einsatz der Dolmetscher*innen nicht. Die Kosten werden nicht von Krankenkassen und in der
Regel nicht vom Sozialamt übernommen. Die öffentlichen Zuschüsse reichen nicht annährend aus, um
unsere Kosten zu decken.
Helfen Sie uns, unsere Klient*innen zu verstehen! Mit Ihrer Unterstützung können wir Geflüchtete
unterstützen, ihr Trauma von Krieg und Flucht hinter sich zu lassen und im Ruhrgebiet ein neues Zuhause zu finden. 

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