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Café Welcome- interkultureller Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete

Trier, Deutschland

Café Welcome- interkultureller Treffpunkt für Einheimische und Geflüchtete

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Mit Hilfe von Begegnungstreffen zwischen Neuzugewanderten und Einheimischen soll ein interkultureller Austausch und soziale Integration im Stadtteil ermöglicht werden. Geplant sind u.a. gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen in der näheren Umgebung

B. Weihmann von Bürgerhaus Trier-Nord e.V.Nachricht schreiben

Noch immer nimmt die Situation von Asylsuchenden bzw. Geflüchteten einen bedeutsamen Aspekt vieler gesellschaftlicher und politischer Debatten ein. Unabhängig von Obergrenzen und Verteilungsschlüsseln steht die Gesellschaft vor einer enormen Aufgabe. Die Herausforderung der nächsten Jahre liegt in der sozialen Integration der Menschen, die zu uns kommen und hier bleiben werden.

Mit dem Café Welcome wurde bereits im Juni 2015 ein offenes und unverbindliches Angebot in Trier Nord geschaffen, welches interessierten Bürgern und Bürgerinnen sowie Neuzugewanderten im gleichen Maße offen steht und von Stadtteilbewohnern/-innen ehrenamtlich getragen wird. Das Begegnungscafé findet jede Woche dienstags zwischen 17:00 und 19:00 Uhr statt und sieht sich hauptsächlich als lebendigen Treffpunkt, aber auch als Vermittlungsstelle und Anlaufpunkt zu anderen Hilfsorganisationen. Seit der Gründung des Café Welcome hat sich einiges getan. Ziel war es, eine offene und tolerante Willkommenskultur im Stadtteil zu etablieren und auch zu leben. Es wurden Kontaktmöglichkeiten und Angebote geschaffen, bei denen sich Einheimische und Geflüchtete auf Augenhöhe begegnen. Unter anderem entstand so die „Flinke Nadel“, eine Frauengruppe, welche sich jeden Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr im Café Welcome trifft, um bei Kaffee und Tee gemeinsam zu stricken, zu häkeln oder zu nähen. 

Auch nach 2 Jahren werden die Räumlichkeiten im Bürgerhaus Trier Nord noch immer regelmäßig von ca. 30-50 Gästen besucht. Während 2015 in erster Linie Willkommensangebote für Neuzugewanderte benötigt wurden, geht es inzwischen weniger um eine Erstversorgung der Geflüchteten, als vielmehr um ein Ankommen in der Nachbarschaft und um die Integration der Neuzugewanderten im sozialen Wohnumfeld. Vor diesem Hintergrund soll der Schwerpunkt unserer Arbeit in Zukunft auf der Förderung von strukturell nachhaltigen Kontakten zwischen einheimischen und neuzugewanderten Stadtteilbewohnern liegen. Bestehende und zukünftige Angebote sollen allen Stadtteilbewohnern einen Zugang zu Informationen und zum interkulturellen Austausch ermöglichen.

Im Fokus steht der Prozess des gegenseitigen Kennenlernens, die Ermöglichung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Identifikation mit dem neuen Wohnumfeld. Hierzu sind weitere Begegnungstreffen zwischen Neuzugewanderten und Einheimischen, u.a. in Form von Ausflügen und Besichtigungen in der näheren Umgebung, geplant. Aus diesem Grund sind wir auf finanzielle Hilfen für Fahrt- oder Buskosten, Eintrittsgelder, Druck von Werbeflyern und Plakaten, sowie für die Verköstigung während der Ausflüge angewiesen. Die Ausflüge sollen dazu dienen, Trier und die nähere Umgebung besser kennen zu lernen und mehr über die Stadtgeschichte, Deutschland und die Begründung der Demokratie zu erfahren. Angedacht ist beispielsweise eine geführte Exkursion zum Hambacher Schloss und in den Mainzer Landtag.

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