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Region der Lebensretter e.V.

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Bei einem Herzkreislaufstillstand werden Ersthelfer über ihr Smartphone geortet, alarmiert und zum Notfallort geleitet, um vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit der Herzdruckmassage zu beginnen.

M. Müller von Region der Lebensretter e.V.Nachricht schreiben

Jährlich erleiden ca. 70.000 Menschen in Deutschland einen Kreislaufstillstand. Ursache sind meist Herzerkrankungen wie beispielsweise ein Herzinfarkt. Leider überleben nur etwa 10% der Patienten, weil die lebensrettende Herzdruckmassage zu spät begonnen wird. Oftmals sind qualifizierte Menschen (Pflegekräfte, Ärzte, Rettungsdienstpersonal, Feuerwehrleute) in der Nähe des Notfallortes, wissen aber leider nichts von dem Notfall. Wir möchten das FirstAED System etablieren, welches in Dänemark schon seit 5 Jahren sehr erfolgreich etabliert ist. Mitarbeiter von Kliniken und Rettungsdiensten sowie ehrenamtliche Helfer der Hilfsorganisationen sollen die Möglichkeit haben, sich im Projekt zu registrieren und eine für sie kostenlose App auf ihr Smartphone zu laden. Wenn in der Rettungsleitstelle ein Notruf eingeht, bei dem ein bewusstloser Patient gemeldet wird, werden innerhalb weniger Sekunden die registrierten Helfer in der Nähe geortet und alarmiert. Über die Navigationsfunktion des Smartphone werden sie zum Patienten geschickt, um bereits vor Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Weiterhin wird ein Helfer zum nächstgelegenen Standort eines halbautomatischen Defibrillators geschickt und bringt diesen zum Patienten, damit - falls notwendig - die Abgabe des lebensrettenden Defibrillationsschocks auch bereits vor dem Eintreffen von Rettungswagen oder Notarzt erfolgt. Weitere Infos zum Projekt gibt es auf unserer Webseite unter http://www.regionderlebensretter.de.
Das Projekt wird zwei Jahre in der Region Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald laufen. Durchgeführt wird das Projekt durch den Verein Region der Lebensretter e.V. - Freiburg/ Breisgau - Hochschwarzwald in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Freiburg und den Hilfsorganisationen sowie dem Deutschen Rat für Wiederbelebung - GRC e.V. Wir werden die Smartphone basierte Ersthelferalarmierung wissenschaftlich evaluieren. Sollten die Ergebnisse eine höhere Überlebensrate von Patienten nach Kreislaufstillstand zeigen (wir gehen von einer Verdopplung aus), so steht eine Ausweitung des Projekts auf ganz Baden-Württemberg in Aussicht.
Wenn Du wissen möchtest, wie es genau funktioniert, schau Dir gerne unseren kurzen Film auf Youtube an.

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