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Das Vermächtnis der Mädchen von Zimmer 28, Ghetto Theresienstadt.

Berlin, Deutschland

Das Vermächtnis der Mädchen von Zimmer 28, Ghetto Theresienstadt.

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Von der Kraft der Kunst und Kultur und der Erziehung zur Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit - davon erzählt die Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28, L 410, Ghetto Theresienstadt". Room 28 e.V. setzt sich dafür ein, dass sie nicht vergessen wird.

H. Brenner von Room 28 e.V.Nachricht schreiben


Nur noch wenige der "Mädchen von Zimmer 28", Überlebende von Theresienstadt und Auschwitz (geb.1930), die einst im Mädchenheim, L 410, Zimmer 28 im Ghetto Theresienstadt zusammenlebten, können von ihren Erfahrungen Zeugnis ablegen. Werte und Ideale, die ihnen wichtig wurden, können nur wenige von ihnen noch persönlich vermitteln. Aber all dies ist festgehalten – in der Ausstellung und in dem Buch „Die Mädchen von Zimmer 28“ (2004), im Theresienstädter Tagebuch von Helga Pollak-Kinsky, in unterschiedlichen Medien und in den Lehrmaterialien, die im Kompendium 2016 zum Room 28 Bildungsprojekt vorgestellt werden.

Die Geschichte der Mädchen weiterzuerzählen ist unsere Aufgabe. Room 28 e.V. wurde 2007 gegründet um das Vermächtnis der "Mädchen von Zimmer 28" in der Welt zu verankern, ihm eine Stimme, eine Gestalt und eine bleibende Heimat zu geben und es im Dienste einer besseren Zukunft wirksam zu machen und es insbesondere jungen Menschen zu vermitteln.

Wie in einem Mikrokosmos spiegeln sich im Zimmer 28 das Schicksal dieser Mädchen und damit ein Stück Zeitgeschichte, aber auch die kulturellen Leistungen und das pädagogische Wirken der Theresienstädter Ghettoinsassen. Daher umfasst das Vermächtnis dieser Mädchen auch das künstlerische und geistige Erbe aus Theresienstadt und ist gleichsam ein leuchtendes Beispiel der Kraft von Kunst, Kultur und Kreativität und von der Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit; womit wir mitten unserer Gegenwart sind. 
Die Botschaft der „Mädchen von Zimmer 28“ wollen wir weitertragen. Voraussetzung dafür ist:

  • Herstellung einer aktualisierten und erweiterten Ausstellung;
  • Weiterentwicklung der im Kompendium 2016 vorgestellten Lehrmaterialien;
  • Aufstellung eines Teams zur Organisation der Ausstellung und zur pädagogischen Vermittlungsarbeit. 

In den letzten 12 Jahren war die Ausstellung an über 60 Orten in Deutschland und an weiteren Orten im Ausland zu sehen: 2008 im Deutschen Bundestag, 2013 bei der Europäischen Kommission in Brüssel, 2014 bei den Vereinten Nationen in Genf. Im Mai 2014 entstand As Meninas do Quarto 28 in Brasilien. Die Ausstellung wurde dort ein Riesenerfolg. 
 
Die Besucherzahlen gehen in die Hunderttausende. Viele, die die Zeitzeuginnen erlebten, haben sie in lebendiger Erinnerung. An Schulen und Hochschulen sind Arbeiten über sie entstanden. Ihre Geschichte inspirierte zu zahlreichen Projekten und künstlerischen Produktionen.

Room 28 e.V. möchte zum aktiven Trägerverein der Ausstellung Die Mädchen von Zimmer 28 und des Room 28 Bildungsprojekts werden und die von der Autorin der Ausstellung und des Buches seit 1996 geleistete Arbeit unterstützen, fortsetzen, an Schulen vermitteln, in der Gegenwart verankern und in die Zukunft führen.