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Aufklärungskampagne Menschenhandel in rumänischen und moldawischen Schulen

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Junge Menschen träumen in Osteuropa vom „goldenen Westen“ - für viele von ihnen ist das der direkte Weg in den Menschenhandel und die Zwangsprostitution. Wir klären auf vor Ort in den Schulen und wir machen die Situation auch in Deutschland bewusst.

M. Hageney von Förderfonds Soroptimist Aalen/OstwürttembergNachricht schreiben

Junge Menschen träumen in Osteuropa vom „goldenen Westen“ - für viele von ihnen ist das der direkte Weg in den Menschenhandel und die (Zwangs)Prostitution. Wir klären auf, vor Ort in den osteuropäischen Schulen, über die Methoden der Menchenhändler. Auch in Deutschland sagen wir NEIN zu „Ware“ Frau! 
Wir, der Club Aalen/Ostwürttemberg bestehend aus 30 Frauen, hat gemeinsam mit Kriminalkommissar a.D. Manfred Paulus aus Ulm, Autor von „Ware Mensch und das Rotlicht“, eine Initiative gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution  ins Leben gerufen. 
Wir waren erschüttert, als wir erfuhren, dass aus Rumänien ein Großteil, der in der Bundesrepublik tätigen (Zwangs)Prostituierten angeworben werden. Wir waren betroffen, als uns klar wurde, dass wir über das internationale soroptimistische Netzwerk schon Kontakte zu einigen Frauen der Clubs Temeschwar und Arad hatten, uns dieses Thema aber bisher nicht erreicht hatte.Beide Clubs leben mitten in Europa, sind Anrainerstaaten der Donau, uns freundschaftlich verbunden und erleben auf der anderen Seite eine menschenverachtende Ausbeutung. 
Insbesondere junge Mädchen und auch junge Männer sind einer großen Gefahr ausgesetzt. Sie alle träumen von einem Leben im „goldenen Westen“, einem Leben mit viel Komfort, wenig Entbehrungen, einfach einem Leben, das rundum glücklich macht! Es herrscht ein völlig falsches Bild vom Leben in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist eine Migrationsbereitschaft sehr hoch. 
Wir Soroptimistinnen hier in Aalen haben es uns zur Aufgabe gemacht, direkt nach Rumänien und Moldawien in die Schulen zu gehen und dort vor Ort aufzuklären, wie die Praktiken der Menschenhändler aussehen. 
Die Rekrutierung dieser jungen Menschen läuft immer nach demselben Schema ab:Anwerbung, Schleusung und Ausbeutung in Deutschland. 
Wir werden bei unseren Kampagnen immer tatkräftig von Frauen vor Ort unterstützt. Sie organisieren die Kontakte zu den Schulen. Bisher konnten wir mit unseren Aktionen schon mehr als 2000 junge Menschen erreichen. 
Nach unserer Auffassung ist es auch zwingend erforderlich, unsere Situation in Deutschland, die uns zum „Bordell Europas“ macht, zu reformieren und ein gesellschaftliches Umdenken zu erreichen, dass die Nachfrageseite schwindet. Unsere Nachbarländer Schweden, Norwegen, Frankreich, aber auch Kanada und Island machen es vor, wie ein gesellschaftlicher Konsens erreicht werden kann, dass sich Prostitution und Menschenrechte ausschließen. 
Unsere Erfahrungen haben uns darin bestätigt, die Aufklärung in Osteuropa fortzusetzen und zu intensivieren wie auch bei uns die Zustände anzuprangern und uns um Abhilfe zu bemühen – getreu den soroptimistischen Grundsätzen: Bewusstmachen – Bekennen – Bewegen. 
Allen Spendern/innen schon jetzt ein ganz herzliches Dankeschön. 
Die Frauen des Clubs Soroptimist Aalen/Ostwürttemberg

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