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Integration - Schüler helfen geflüchteten Frauen

Hamburg, Deutschland

Integration - Schüler helfen geflüchteten Frauen

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Das Praxisprojekt verbindet die Integration geflüchteter Frauen mit dem Kompetenzaufbau bei Schülern und dem Lernort Schule. Die Frauen lernen unter professioneller Anleitung nähen, verbessern ihr Deutsch und helfen antikes Wissen zu retten.

B. Gebert von Das macht Schule Förderverein e.V.Nachricht schreiben

Es gibt mehr, was alle Kulturen dieser Welt verbindet, als was sie trennt. Wenn es uns gelingt, das Bewusstsein dafür zu erhöhen, schaffen wir Ursachen weitere Flüchtlingskrisen zu vermeiden. Viele der alten Schriften – das philosophische, religiöse und kulturelle Erben Asiens der letzten 2.500 Jahre – wurden zerstört oder verschleppt. Ein Schatz von unschätzbarem Wert für die Menschheit. Seit über 25 Jahren werden die in alle Welt verstreuten Manuskripte durch das Asian Classics Input Project (ACIP) zusammenzutragen und von tibetischen Flüchtlingen am Computer erfasst und für die Nachwelt erhalten. Die ersten 5.000 Manuskripte sind online und kostenlos verfügbar. Rund 300.000 warten auf Erfassung. Die meisten werden unsachgemäß gelagert und brauchen dringend Buchhüllen als Schutz vor Zerfall.

Das ist die Brücke zu diesem Projekt, das geflüchteten Frauen in Deutschland realistische Perspektiven für Ihre Zukunft gibt. Um deren Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt wurde sich bisher kaum gekümmert. In dem Projekt lernen sie unter professioneller Anleitung nähen und verbessern ihr Deutsch.

Die Möglichkeit Buchhüllen zu nähen und so etwas „zurückzugeben“, was dem Erhalt von Kulturgut dient, motiviert. Geflüchtete Frauen haben oft selbst erlebt, wie kulturelles Erbe zerstört wurde und haben deshalb großes Mitgefühl für die Situation. Die Möglichkeit, Gutes zu tun, hilft außerdem die Opferrolle zu verlassen und sich wieder selbstbestimmt zu fühlen.

Das Projekt startete 2015 in Indien und Pakistan, 2016 in Rumänien. Jeweils mit 1.000 Buchhüllen pro Jahr. 2017 starten wir in Deutschland, erstmals in Verbindung mit Schulen – um so viel mehr Buchhüllen zu produzieren.

In vielen Schulen gibt es Nähmaschinen und wo könnte man besser Deutsch lernen, als in der Schule? Das Projekt baut Brücken, fördert die Weltoffenheit und eine allgemein förderlich-konstruktive Haltung in der Region.

Um die Näh-Ausbildung kümmern sich Lehrer. Sie vermitteln Grundfertigkeiten wie z.B. Nähen von Rock, Bluse, Hose, Kleid und Jacke. Im Anschluss gibt es ein Zertifikat.

Schüler kümmern sich um das Organisatorische, helfen den Weg zur Schule zu finden und sich den öffentlichen Nahverkehr zu erschließen. Dabei trainieren Schüler Kompetenzen, kulturübergreifende und Team-Fähigkeiten und Verantwortung.

Das macht Schule unterstützt mit einem durchdachten Konzept und bringt die Sache ins Rollen. Als erstes haben wir 5 Lehrkräfte nach einer Einschätzung des Konzepts befragt. Jetzt sollen die Projektunterlagen erstellt und mit Lehrern abgestimmt werden. Dann wird es erste Pilotprojekte geben. Dabei können wir auf die hilfreichen Erfahrungen von Frau Dr. Ibrahim Nour aus einem Referenzprojekt in Rumänien zurückgreifen.

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