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Hoffnung für die Kinder des Kinderheimes Esperanza in Ecuador

Olon Südamerika, Ecuador

Hoffnung für die Kinder des Kinderheimes Esperanza in Ecuador

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Werk der Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit

H. Schranz von Katholische Kirchengemeinde St. BenediktNachricht schreiben

Ich, Irmgard Dietrich, stamme aus Neuler. Vor 45 Jahren ging ich, gut vorbereitet durch  die Ausbildung als Industriekauffrau, Familienpflegerin und Katechetin, mit einem Schweizer Priester in eines der ärmsten Gebiete von Ecuador in Südamerika. Ohne Wasser, ohne Strom, ohne Telefon, ohne Auto, ohne Arzt ohne Apotheke, ohne Infrastruktur usw. In diesen schwierigen Anfangsjahren war ich alles: Krankenschwester, Hebamme, Apothekerin, Trösterin, Pastoralhelferin, zuständig für Kommunion- und Firmvorbereitung, Gitarrenspielerin und Sängerin bei den Gottesdiensten, einfach alles. Ich spürte bald, dass der Dienst am Armen mein Lebensweg ist. Die Kinder Südamerikas hatten es mir besonders angetan und ihnen gehört meine ganze Liebe und mein Leben. Von dem was mir meine Eltern hinterlassen haben, war es mir möglich, eine gemeinnützige Stiftung zu gründen mit dem Namen Fundacion Santa Maria de la ESPERANZA, ein Kinderheim für Jugendliche und Kinder. In dieses Heim kommen viele Kinder aus einer erschütternden Armut. Alle kommen mit einer tragischen Lebenssituation, viele kommen barfuß, ohne Kleider, unterernährt. Mit großen suchenden Augen und offenkundig überrascht von der Liebe, mit der wir sie empfangen, umarmen und willkommen heißen,  können sie schnell in unseren Herzen ankommen. Unsere Stiftungsaufgabe ist, dem tiefen Leiden von Kindern und Jugendlichen eine Antwort zu geben, in dem wir ihnen zeitweise Aufnahme und Schutz gewähren, ihre Rechte verteidigen und zurückgeben, ihre Wunden heilen, ihnen Werte und Orientierung, integrale Hilfe, Schutz und Bildung gewährleisten. Wir begleiten die uns anvertrauten angeschlagenen Menschenleben mit Liebe in einem familienähnlichen Lebensrahmen. Wir versuchen die rechtlichen Wege zu öffnen für eine Adoptionsfamilie oder für ein normales Leben. Die finanzielle Situation der Stiftung ist nicht rosig. Die staatliche Beihilfe ist gering und wird oft nach Monaten rückwirkend bezahlt. Durch das Erdbeben im vergangenen Jahr ist die Regierung mit dem Wiederaufbau beschäftigt und alle Mittel fließen dorthin. Deshalb bin ich für auf Spenden angewiesen, denn die Not ist groß. Über Jahrzehnte wurde ich von vielen Missionsfreunden unterstützt, von denen mich die meisten persönlich kannten. Von diesen treuen Spendern sind inzwischen viele gestorben.
Das Kinderheim ist unter meiner Leitung und das einzige in der Provinz Santa Elena. Die  Spenden werden für die ca. 60 Kinder, für Schuluniformen und Dinge des täglichen Lebens verwendet. Seit vielen Jahren besteht bei der Kath. Kirchengemeinde Neuler ein Konto für die Missionsstation. Alle eingehenden Spenden werden mir zu 100 Prozent weiter geleitet und kommen ausschließlich den Kindern des Kinderheimes zugute. Ich würde mich sehr freuen, von der Spendenplattform des OAK bedacht zu werden. Meine Schwester Helga und mein Bruder Günter, beide wohnhaft im OAK werden mich nächstes Jahr besuchen.
Vielen Dank, möge Gott sie alle in der Heimat schützend begleiten!
Ihre Schwester Isabel Dietrich, Olon, Ecuador, Südamerika

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