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Gedenkstätte für auf der Flucht gestorbene Menschen

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Viele tausend Menschen sind auf der Flucht nach Europa umgekommen. Ständig kommen neue hinzu. Die ev. Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen in Bremen hat beschlossen, eine Gedenkstätte für die zu errichten, die auf dem Weg zu uns gestorben sind.

J. Beenenga von Evangelische Kirchengemeinde Arsten-HabenhausenNachricht schreiben

Die Idee einer Gedenkstätte
Viele tausend Menschen sind auf der Flucht nach Europa umgekommen. Ständig kommen neue hinzu. Immer wieder erreichen uns dazu bedrückende Bilder. Die Evangelische Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen in Bremen hat beschlossen, auf kircheneigenem, öffentlich zugänglichem Gelände eine Gedenkstätte für die Menschen zu errichten, die auf dem Weg zu uns gestorben sind.
Die Gedenkstätte soll ein Ort für Trauer, Mitgefühl und gegen das Vergessen sein. Sie soll helfen, auch unsere Verantwortung für die Opfer bewusst zu halten. Schließlich möchten wir durch die unmittelbare Nachbarschaft zu einem Mahnmal für die Opfer der beiden Weltkriege das traditionelle Totengedenken in eine zeitgemäße Dimension führen.
 Flucht ist immer mit Abschied verbunden, vielfach aber auch mit Erfahrungen von Tod und Trauer. Verdrängte Trauer kann das Einleben in einem neuen Land und einer fremden Kultur erschweren oder gar verhindern. Menschen, die bei uns heimisch werden möchten, benötigen Orte, die ihrer Trauer Raum geben und an denen sie sie mit anderen teilen können. Die Gedenkstätte soll auch eine Hilfe zur Integration sein.

Relief „Teppich“
Die Gedenkstätte wird nach einem Entwurf des renommierten Bremer Künstlers Klaus Effern realisiert, der in einem eigens ausgeschriebenen künstlerischen Wettbewerb den ersten Preis erhalten hat. Leitende Idee ist der Teppich, der in der Religion und im Alltag der Heimatländer vieler Flüchtlinge eine wichtige Rolle spielt, z.B. beim Erzählen, beim Gebet und bei Beisetzungen. Das Relief weckt Assoziationen an die Wellen des Meeres und die Sanddünen der Wüsten. Damit vergegenwärtigt es die Orte, an denen die meisten Opfer ihr Leben verloren haben 

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